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KBA informiert über Druckveredelung und zeigt neue Rotajet L

Bogen- und Rollendruckmaschinen-Hersteller Koenig & Bauer AG auf dem Druckforum 2015 und den Hunkeler Innovation Days 2015
 

Die Maschinen der KBA-Rotajet-89-130-Serie basieren auf der gleichen Rotajet-L-Plattform und können nachträglich vom Einfarbendruck mit 895 mm Papierbahnbreite (rechts unten) bis zum Vierfarbendruck mit 1.300 mm Bahnbreite aufgerüstet werden (rechts oben).

Gleich auf zwei Veranstaltungen in nächster Zeit präsentiert der Würzburger/Radebeuler Bogen- und Rollendruckmaschinen-Hersteller KBA (Koenig & Bauer AG) neueste verfahrenstechnische und produkttechnische Entwicklungen. Beim 37. Druckforum des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg e.V. in Filderstadt-Bernhausen steht am 23. Januar 2015 (18 Uhr) das Thema „Bogenoffset-Veredelung: Inline und Offline?“ auf der Tagesordnung. Bei den diesjährigen Hunkeler Innovationdays vom 23. bis 26. Februar in Luzern dominiert die Digitaldruckplattform KBA Rotajet L den Auftritt der Koenig & Bauer AG (KBA).

Inline- wie Offline-Veredelung werden im modernen Bogenoffset in hoher Qualität eingesetzt. Am Ende bestimmen die Veredelungsansprüche der Endkunden und die Auftragsstruktur der Druckerei, welches Verfahren wirtschaftlich vorteilhaft ist und ob die Veredelung im eigenen Haus oder ggf. bei externen Veredlern erfolgen sollte. Neben außergewöhnlichen Lackiervarianten sind heute viele weitere Veredelungsprozesse in die Druckmaschine integriert. Beispiele sind Kaltfolienveredelung, Inline-Perforation, Inline-Stanzen und vieles mehr. Neben solchen Inline-Lösungen bietet KBA inzwischen auch Offline-Anlagen für die Produktveredelung an. Basis für beide Varianten ist die Rapida-Maschinenplattform. Vom Druckprozess abgekoppelte (Offline) Veredelungsanlagen sind vor allem für Spezialisten oder größere Druckbetriebe mit mehreren Bogenoffsetmaschinen interessant, die ihren Kunden einen Mehrwert bieten wollen. Beispiele sind speziell ausgestattete Lackiermaschinen oder die von KBA gemeinsam mit Montex-Print entwickelte Rotationsstanze DC-R 105.

In dem von KBA-Marketingdirektor Klaus Schmidt moderierten Abend in der Bernhausener Filharmonie stellt Jürgen Veil, Key Account Manager bei KBA in Radebeul, praxisorientiert mögliche Varianten der Inline- und Offline-Veredelung sowie technische und wirtschaftliche Auswahlkriterien vor. Außerdem sollen Anwender zu Wort kommen.

Neue Rotajet L und VL-Inkjet von der Rolle

Nach der Premiere einer produzierenden Inkjet-Rotation KBA Rotajet 76 bei den Hunkeler Innovationdays 2013 wird die neue und flexible Digitaldruckplattform KBA Rotajet L den Auftritt der Koenig & Bauer AG (KBA) bei den Hunkeler Innovationdays 2015 vom 23. bis 26. Februar in Luzern (Halle 1, Stand Nr. 15) dominieren. 

Die modular aufgebaute Rotajet-L-Plattform ist in fünf unterschiedlichen Papierbahnbreiten von 895 bis 1.300 mm verfügbar und kann auch nachträglich bei maximaler Druckbreite und Farbigkeit hochgerüstet bzw. flexibel für die wesentlichen Einsatzfelder des High-Volume-Digitaldrucks konfiguriert werden. Die Nachrüstung kommender Druckkopfgenerationen ist ebenfalls möglich. „Anwender können so schnell und kostengünstig auf veränderte Anforderungen reagieren, ohne in eine komplette Neuanlage investieren zu müssen“, weiß Klaus Schmidt zu berichten. 

Neben den auf der neuen Rotajet-L-Plattform basierenden Typenreihen 89-130 und der zur Drupa 2012 vorgestellten Rotajet 76 (max. Druckbreite 781 mm) für den Bücher-, Werbe-, Magazin- und Zeitungsdruck baut KBA auch Rotajet-VL-Inkjetanlagen mit einer Druckbreite über 1,60 m oder gar über 2 m für industrielle Anwendungen. 

Der Dekordrucker Interprint hat kürzlich die erste KBA Rotajet VL mit einer Druckbreite von 1,68 m in Betrieb genommen. 

Ende September 2014 war auch die Partnerschaft zwischen HP und KBA bei Entwicklung und Produktion einer Digitaldruckanlage für den Wellpappendruck bekannt geworden.

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