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Kama gibt Generation 50 plus eine Chance

Der Mitinitiator der Initiative „5000 x 50“, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, zu Besuch beim Stanzmaschinen-Hersteller
 

Im Bildvordergrund – Kama-Geschäftsführer Steffen Pieper (r.) erläutert Ministerpräsident Stanislaw Tillich (2.v.r.) und Arbeitsagenturchefin Jutta Cordt den Antrieb der Kama-Stanzmaschinen. Links Marcus Tralau, ebenfalls Kama-Geschäftsführer.

Kein geringerer als Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich war kürzlich beim Stanzmaschinen-Hersteller Kama in Dresden zu Gast. Grund: Ein Pressetermin mit der Landesarbeitsagentur zur Initiative „5000 x 50“. „Ziel der Initiative ist es, mehr Menschen im Alter von über 50 Jahren in Beschäftigung zu bringen“, erläuterte Jutta Cordt von der sächsischen Landesarbeitsagentur. Und Kama ist eines der Unternehmen, das auch Fachkräften der Generation 50 plus eine Chance gibt, wie die Kama-Geschäftsleitung betont.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ist studierter Ingenieur für Konstruktion und Antriebstechnik, so nimmt sein Interesse für die Fertigungsmöglichkeiten, Komponenten und Maschinenlösungen bei Kama kaum wunder.

„Wenn die Qualifikation passt, stellen wir auch gerne ältere Mitarbeiter ein“, sagte Geschäftsführer Steffen Pieper. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.“ Kama gilt als eine Art Vorzeigebeispiel für die Initiative „5000 x 50“, die Regierungschef Tillich vor zwei Jahren gemeinsam mit der sächsischen Landesarbeitsagentur, Gewerkschaften und Partnern aus der Wirtschaft auf den Weg gebracht hat. 

Als Lehrbetrieb bildet Kama derzeit zehn Azubis zum Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker aus. „Die Jungen lernen von den älteren Mitarbeitern“, so Pieper. „Bei uns hat sich ein gesunder Mix der Generationen absolut bewährt.“

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