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Keim GmbH stellt erfolgreich von Thermo- auf UV-CtP um

Vorstufen-Dienstleister sieht Vorteile in der Plattenproduktion für den UV-Verpackungsoffsetdruck
 

Die neue Basysprint-Produktionsumgebung bei Keim.

Die Keim GmbH (Langen), Druckdatenmanagement-Spezialist und Inhouse-Vorstufendienstleister eines international agierenden Verpackungsdruckers im Kosmetik-Bereich, hat ihre Druckplattenproduktion von Thermo- auf UV-CtP umgestellt. Seit einigen Wochen werden nun UV-Negativ-Offsetdruckplatten mit einem CtP-Vollautomaten UV-Setter 855 SCA von Basysprint belichtet – PSO-zertifiziert für den Offsetdruck mit UV-Farben.

Der Belichter von Basysprint verfügt über eine automatische Zwischenpapierentfernung, eine Inline-Stanze nach Bacher Control 2000 sowie eine automatische Übergabe zur Online-Entwicklungsmaschine. Die Druckplatten werden über einen Trolley (SCA = Single Cassette Automation für maximal 100 Stück x 0,3 mm plus Papier) zugeführt.

Jahrelang hatte Keim Thermo-CtP-Platten belichtet und eingebrannt. Die „ständigen Innovationen“ des nuanciert abgestimmten Gesamtprozesses der Thermo-Platten führten aber immer wieder zu kosten- und zeitaufwändigen Anpassungsmaßnahmen sowie Wiederhol-Platten, so Kay Barth, Druckvorstufenleiter bei der Keim GmbH. Dies habe den Druckbetrieb beeinträchtigt und zu Mehrkosten geführt. 

Von der Umstellung von Thermo- auf UV-Negativ-Platten erhoffte sich das Unternehmen für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile, die sich bei Tests und inzwischen auch im Praxiseinsatz bei Keim bestätigt haben:

  • Umweltfreundlicher Entwicklungsprozess mit geringerem Chemieverbrauch
  • Weniger Schwankungen im Gesamtprozess
  • Hohe Konstanz im Belichtungsergebnis
  • Hohe Wiederholgenauigkeit von absolut 2µm
  • Reduzierung des Energie- und Zeitbedarfs durch Wegfall des Einbrennens
  • Geringerer Energiebedarf des UV-Setter 855 im Vergleich zu Thermo-CtP
  • Kostenvorteile beim Verbrauchsmaterial
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