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Klischeewerkstatt Scholler setzt GMG Open Color ein

Farben im Verpackungsdruck genauer vorhersagen
 

Die Klischeewerkstatt Scholler GmbH in Nürnberg gehört zu den ersten Unternehmen in Deutschland, die GMG Open Color im Einsatz haben.

Die Klischeewerkstatt Scholler GmbH in Nürnberg ist eines der ersten Unternehmen in Deutschland, die GMG Open Color im Einsatz haben. Das Softwaresystem, mit dem sich laut Hersteller Sonderfarben mit geringerem Aufwand als bisher simulieren und vorhersagen lassen, wird bei dem Full-Service-Unternehmen künftig unter anderem für die Erstellung von genauen Proofs für den Verpackungsdruck verwendet werden.

Obwohl die Herstellung farbgenauer Proofs bei den meisten vierfarbigen Druckanwendungen nach Prozessstandard Offsetdruck ein relativ einfacher Vorgang ist, so ist die Erstellung von genauen Proofs für den Verpackungsdruck, so GMG, nach wie vor ziemlich schwierig. Bislang gebe es noch keine Standardisierung, da neben einer Vielzahl von Druckverfahren und Substraten auch Sonderfarben und benutzerdefinierte Farbsätze mit in der Regel mehr als vier Farben zum Einsatz kommen. Vielfach bestünden diese Farbsätze nur aus Sonderfarben ohne CMYK.

Klischeewerkstatt Scholler – langjähriger GMG-Kunde

Die Klischeewerkstatt Scholler in Nürnberg arbeitet bereits seit fast zehn Jahren mit Lösungen von GMG. Das Scholler-Projektteam, unter der Leitung von Jürgen Gajowski, entwickelte Methoden, um GMG Open Color bereits im frühen Software-Stadium in bestehende Abläufe zu integrieren und trug somit – nach Aussage des Herstellers – auch zu Verbesserungen und Entwicklungen in der Anwendung bei.
„Der Einsatz von GMG Open Color ermöglicht uns, Farbprofile mit bis zu 15 Farben anzulegen, da damit neben den konventionellen CMYK-Informationen auch Übereinanderdruckwerte von Zusatzfarben eingemessen und verrechnet werden können. Dabei basieren diese Farbwerte auf den Spektralwerten und liefern dadurch eine hohe Genauigkeit der Farbwiedergabe“, sagt Jürgen Gajowski, Print Application Manager bei Scholler. Die Software mache die Erstellung von farbverbindlichen Proofs bei Designs mit überdruckenden Sonderfarben sowie bei der Realisierung von Motiven in erweiterten Farbräumen, zum Beispiel Hexachrome-Anwendungen, möglich. "Unsere Erfahrungen und Ergebnisse zeigen eine Qualitätsverbesserung der Drucksimulation", so Gajowski. Zudem entstünden neue Möglichkeiten der Farbrealisierung in der Druckvorstufe mit brillanten und farbreichen Reproduktionen.
 
„Der hohe Automatisierungsgrad verbunden mit der verbesserten Farbgenauigkeit bringt Effizienz- und Qualitätssteigerung sowohl bei der Profilerstellung als auch bei der Profilerweiterung“, sagt Jürgen Gajowski abschließend.

Unternehmensinformationen

Das Nürnberger Unternehmen bietet nach eigener Aussage maßgeschneiderte Lösungen vom Design bis zur Druckform an. Die Kunden der Klischeewerkstatt Scholler stammen aus den Bereichen Markenartikel, Handel, Druck und Verpackungsindustrie. Scholler wurde vor 40 Jahren gegründet und ist seit etwa zehn Jahren Teil der weltweit agierenden Matthews-Brand-Solutions-Gruppe.

GMG kooperiert mit Matthews-Brand-Solutions-Gruppe

Zum Netzwerk der Matthews-Brand-Solutions-Gruppe in Europa gehören neun Unternehmen, die sich in ihrem Leistungsportfolio ergänzen. GMG hat eine Partnerschaft mit der Unternehmens-Gruppe vereinbart, um den Know-how-Austausch zu verstärken. So wird unter anderem in der Matthews Brand & Artwork Academy in Goslar die Schulung von GMG Open Color für die Firmen der Matthews-Gruppe durchgeführt. Bereits heute wird GMG Open Color bei den Matthews Gruppenmitgliedern Saueressig in Vreden (Tiefdruck) und bei Rudolf Reproflex, Goslar eingesetzt.

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