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Kodak GCG: Dem Kunden die Effizienz hochgradig integrierter Systeme zeigen

Die Möglichkeiten des »Unified Workflow« praxisnah und »live« im Demozentrum erleben

Druckdienstleistern, die sich verstärkt für die Vorteile vernetzter Produktionsumgebungen interessieren oder denen evtl. aufgrund unterschiedlich alter Produktionssysteme die Aussicht auf einen »Unified Workflow« bisher noch als utopisch oder unrealistisch erscheint, bietet Kodak sehr praxisnahe Einblicke in seine Lösungen: Bei einem Besuch des Demozentrums von Kodak GCG in Waterloo (Belgien) will der Hersteller den Kunden genau aufzeigen, wie effizient man mit einem wirklich integrierten System agieren kann und wie die Verbindung zwischen MIS-System (im Demozentrum: Hiflex) und der Druckvorstufe (ergänzt um Portalprodukte) zu einem Wettbewerbsvorteil führen kann.
Schritt für Schritt wird dem Kunden der ganze vernetzte Herstellungsprozess (Kodaks Unified Workflow) demonstriert. Dabei erfolgt zunächst die Erstellung eines Angebots im Hiflex MIS-System. Nach der anschließenden Generierung eines Auftrags in Hiflex wird eine JDF-Datei an das Kodak Prinergy-Workflowsystem übermittelt. Prinergy legt anhand der JDF-Instruktionen automatisch einen Job mit entsprechenden Hotfoldern, den richtigen Kundeninformationen für die Kodak Insite-Software, Ausschießer-Informationen, spezifisch angepassten Werkzeugleisten und geeigneter Automatisierung von Aufgaben (mittels der Regelbasierten Automatisierung) an.
Die Seiten werden auf gleiche Art und Weise in den Job übermittelt, wie dies ein Kunde von außerhalb machen würde: über das Insite Prepress Portal-System, das als Webportal zu Prinergy fungiert und die Auftragsübermittlung sowie Freigabeprozesse und das Fernproofen rationalisiert. Dann durchlaufen die Seiten den Refine-Prozess und werden ausgeschossen. Dank der nahtlosen Integration zwischen Prinergy und der Preps-Ausschießsoftware wird automatisch eine passende Ausschießvorlage ausgewählt oder anhand der vom MIS-System übermittelten Ausschießinstruktionen generiert.
Das monitorgestützte Farbproofen erfolgt mit der Kodak Matchprint Virtual-Technologie. Die Seiten werden entweder für die weitere Produktion freigegeben, abgelehnt oder mit Korrekturanweisungen versehen. Sämtliche Einzelheiten dieser Aktivitäten werden im Job Messaging Format (JMF) an das MIS-System zurückgemeldet. Falls nötig, lassen sich zusätzlich Hardcopy-Farbproofs ausgeben. Die entsprechenden Informationen einschließlich Angaben zum Materialverbrauch erhält wiederum das Hiflex-System als Rückmeldung.
Sobald der Job freigegeben wurde, bebildert eines der vier im Democenter verfügbaren CtP-Systeme die Druckplatten. Gleichzeitig werden Daten im JDF-Format für die Farbzonenvoreinstellung der Druckmaschine generiert. Auch hier erhält das Management-Informationssystem alle Informationen über Arbeitsschritte und Materialverbrauch, ebenso die Farbzonenvoreinstelldaten.
Immer mehr Druckdienstleister stellen sich zudem den Herausforderungen gemischter Produktionsumgebungen, bestehend aus konventionellem Offsetdruck und digitalen Druckmaschinen. Wie ein und derselbe Workflow verschiedenen Druckverfahren zuarbeiten kann, können Besucher des Democenters ebenso erfahren – einschließlich der Möglichkeit, Aufträge auf einer digitalen Produktionsfarbdruckmaschine (Kodak Nexpress) oder auf einem Continous Inkjet-Drucksystem (Kodak Versamark) zu drucken.

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