Weiterempfehlen Drucken

Koenig & Bauer-Gruppe: 77 neue Auszubildende in zehn Berufen

Anteil weiblicher Auszubildender liegt mit 12% über dem Branchendurchschnitt im Metallgewerbe
 

Technische Nachwuchskräfte bei KBA in Würzburg während einer Schnupperwoche.

In diesen Wochen beginnen 77 junge Damen und Herren bei der Koenig & Bauer-Gruppe (KBA) eine Fachausbildung in verschiedenen Berufen. Im Bogenoffsetwerk Radebeul (KBA-Sheetfed Solutions, KBA-Industrial Solutions) erhalten 30 und im Stammwerk Würzburg (KBA-Digital & Web Solutions, KBA-Notasys, KBA-Industrial Solutions) 28 Nachwuchskräfte eine praxisorientierte Vorbereitung auf das Berufsleben. 

Bei den Tochtergesellschaften in Bad Oeynhausen (KBA-Kammann), Frankenthal (Albert-Frankenthal), Mödling bei Wien (KBA-Mödling), Stuttgart (KBA-Metalprint) und Veitshöchheim (KBA-Metronic) starten 19 Auszubildende. Wie KBA meldet, schicken auch andere Unternehmen der jeweiligen Region ihren Nachwuchs zu KBA. Zudem werden erstmals zwei Asylbewerber pakistanischer Herkunft im sächsischen KBA-Werk zu Mechatronikern ausgebildet. In der staatlich anerkannten KBA-Werkberufsschule in Würzburg erwerben die Industriemechaniker und Mechatroniker der KBA-Metronic ihr berufliches Wissen. Der Anteil weiblicher Auszubildender liegt mit 12 % über dem Branchendurchschnitt im Metallgewerbe.

Zu den dominierenden Berufen Mechatroniker, Industrie- und Zerspanungsmechaniker kommen Elektroniker mit verschiedenen Fachzweigen, Konstruktionsmechaniker, Technische Produktdesigner, Industriekaufleute und Fachinformatiker hinzu. Zusätzlich gehört das duale Studium des Maschinenbaus und der Elektrotechnik ebenfalls zum Ausbildungsspektrum bei KBA.

Für den KBA-Vorstandsvorsitzenden Claus Bolza-Schünemann zeige „die hohe Zahl von insgesamt über 400 Auszubildenden und Praktikanten sowie eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote den traditionell hohen Stellenwert der Qualifizierung künftiger Fachkräfte.“ Ein zentraler Baustein über alle Ausbildungsberufe hinweg sei die Einbindung der Nachwuchskräfte in das internationale Geschäft. Schließlich führe die Ausbildung bei dem Druckmaschinen-Hersteller Jahr für Jahr zu guten Prüfungsergebnissen, wie Bolza-Schünemann betont.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Deutscher Drucker 6/2017: FSC und kein Ende ...

Demnächst in Ihrem Briefkasten und ab sofort im print.de-Shop bestellbar

Leserreaktionen auf Veröffentlichungen von Deutscher Drucker und print.de gibt es immer wieder. Vor einigen Tagen löste eine Veröffentlichung, in der die Zertifizierung durch FSC/PEFC ungewöhnlich scharf kritisiert wird, sogar eine Flut an Kommentaren aus. Warum das, was war passiert? Christian Aumüller, Geschäftsführer von Aumüller Druck in Regensburg, hatte in einem Deutscher-Drucker/print.de-Interview (Deutscher Drucker Nr. 5/9.3.2017) die ökologische Sinnhaftigkeit der FSC-/PEFC-Zertifizierung von Druckpapieren hinterfragt. Und das traf offensichtlich den Nerv zahlreicher ebenfalls verärgerter Druckereiunternehmer. Solidarisch brachten sie ihren Unmut über die FSC/PEFC-Zertifizierungspraxis und deren Relevanz für die Branche zum Ausdruck. Die Kommentare finden Sie in dieser Ausgabe.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...