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Über 2.000 gedruckte Zeitungen werden interaktiv dank Paperboy-App

Start-Up-Unternehmen Kooaba AG kooperiert hierzu mit Newspaperdirect

Paperboy-App von Kooaba kombiniert mit dem digitalen PoD-Zeitungsvertrieb von Newspaper-
direct: Zeitungsseiten fotografieren, elektro-
nische Ausgabe erhalten und mit anderen im sozialen Netzwerk teilen.

Die Kooaba AG, ein Schweizer Start-Up-Unternehmen spezialisiert auf Bilderkennungstechnologie, und Newspaperdirect, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich digitaler Print-on-Demand-Zeitungsvertrieb, haben eine Kooperation beschlossen. Durch die Paperboy-App von Kooaba für Smartphones verbinden die beiden Unternehmen über 2.000 gedruckte Zeitungen in 90 Ländern mit der digitalen Welt.

Leser sollen mit der App Fotos eines Artikels oder einer ganzen Seite aus der Zeitung aufnehmen und diese sofort als PDF via Twitter, Facebook, E-Mail oder SMS teilen können – oder sie zur späteren Verwendung auf my.kooaba.com oder über Evernote archivieren. Zudem ermögliche Paperboy den Zugriff auf zusätzliche Informationen wie Videos oder Online-Inhalte. Die App ist sowohl für das iPhone als auch alle Android-Geräte verfügbar.
Paperboy schließe die Lücke zwischen Print und Online und verbessere das Lese-Erlebnis, so Kooaba. Speziell für Verleger sei die Unternehmenskooperation von Interesse, da Paperboy für sie ein wertvolles Werkzeug sein könne, um im Kampf gegen die digitale Konkurrenz der Online-Angebote und Social Media zu bestehen. Außerdem könnten Verleger neue Einkommensquellen erschließen, indem sie so genannte Smart Ads weiterverkaufen. Smart Ads ist eine weitere Lösung von Kooaba für interaktive Werbung. Die Anzeigen werden mit zusätzlichen Informationen angereichert und können zum Beispiel Unterstützung bei Kaufentscheidungen geben oder Möglichkeiten zur Interaktion bieten, beispielsweise über Produkttests oder Wettbewerbe.

Aktueller Stand.
In der aktuellen ersten Rollout-Phase der Kooperation mit Newspaperdirect werden mit Paperboy in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 75 zusätzliche Titel sofort zugänglich. Dazu zählen beispielsweise die „Neue Zürcher Zeitung“, „Der Standard“ aus Österreich und „Der Tagesspiegel“. Über 780 Zeitungen aus den USA, Großbritannien und Kanada sollen im November folgen. Nutzer aus Russland, Asien und weiteren europäischen Ländern sowie Leser aus Australien, Neuseeland und den restlichen Ländern können Paperboy mit ihren lokalen Zeitungen gegen Ende des Jahres benutzen. Paperboy ist als kostenloser Download verfügbar.

Funktionsweise Paperboy.
Der 2010 vorgestellte Paperboy will mit nur einem Klick die gedruckten Medien mit der digitalen Welt verbinden: Alles, was die integrierte Bilderkennungstechnologie benötigt, ist ein Foto des Artikels oder der Seite aus der Zeitung oder der Zeitschrift – ganz einfach aufgenommen mit der Kamera eines Smartphones. Paperboy gleicht das Foto mit Kooabas umfangreicher Bibliothek von Druckausgaben ab oder erkennt den Artikel anhand des Bestandes von Newspaperdirect (2.000 tagesaktuelle digitale Zeitungsausgaben).
Der Nutzer kann die elektronische Version jederzeit teilen, per E-Mail verschicken, von unterwegs aus archivieren oder zu dem Artikel relevante Informationen wie Videos, Bilder oder Links zu ausgewählten Inhalten erhalten. Paperboy erkennt automatisch URLs im jeweiligen Artikel. In einigen Publikationen könne über das Shutter Icon auf weitere exklusive Paperboy-Inhalte zugegriffen werden.

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