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Kroha stattet Faltschachtel-Klebemaschine mit Düsenleimwerk und Kaltleim-Sensor aus

Verpackungsspezialist investiert mit der Technik von Baumer HHS in mehr Produktions-Flexibilität
 

Hans-Peter Blockus, bei Kroha in Barleben Bereichsleiter Weiterverarbeitung Faltschachtel (im Bild links), und Andreas Cebulla, Gebietsverkaufsleiter Ostdeutschland bei Baumer HHS, mit dem 5.000sten Kaltleim-Sensor ULT-300. Dieser Sensor wird bei Kroha in Barleben in einer Faltschachtel-Klebemaschine FF 52i von Kama eingesetzt.

Die Kroha GmbH hat im Werk Barleben einen Kaltleim-Sensor ULT-300 von Baumer HHS in Betrieb genommen. Für den Krefelder Hersteller von industriellen Systemen für den Klebstoffauftrag ist es die weltweit 5000. verkaufte und installierte Einheit des Moduls. Der Kaltleim-Sensor ist bei Kroha in einer Faltschachtel-Klebemaschine FF 52i von Kama verbaut, die für mehr Flexibilität nachträglich mit einem oberen Düsenleimwerk ausgestattet wurde. In diesem Düsenleimwerk wird Kaltleim mit einem Auftragsventil P-500, ebenfalls von Baumer HHS, auf Faltschachteln appliziert.

Der Kaltleim-Sensor ULT-300 überwacht den Leim sofort nach dem Auftrag. Dabei prüft der Sensor, wie Baumer hhs erklärt, die Position des Leims, aber auch die Bereiche, wo kein Leim appliziert werden darf. Der ULT-300 soll schmale und flächige Klebstoffaufträge sowie Raupen und Punktaufträge auf verschiedenen Untergründen erfassen. Mit seiner Auto-Teach-Funktion erkenne der Sensor automatisch die Leimmuster.
 
Die 2015 bei Kroha in Barleben installierte FF 52i ist mit einem Scheiben-Unterleimwerk ausgestattet, das mit einem Sensor LNT300 überwacht wird, ob die Leimnähte jeweils mit den korrekten Leimmengen aufgetragen wurden. Zudem schließe in der FF 52i gleich nach dem Einleger ein Farbsensor CT30 mit integriertem Codeleser Untermischungen zuverlässig aus.
 
Das gesamte System wird über ein integriertes Xtend2-System gesteuert. Auf einem zentralen Bildschirm haben die Maschinenführer die gesamte Technik von Baumer HHS unter Kontrolle. Zudem steuere das Xtend2-System mit seinem Tracking-&-Ejecting-Modul den Auswerfer der Faltschachtel-Klebemaschine, der fehlerhafte Verpackungen aus dem Prozess ausschleusen soll. Dabei arbeite die Technik nach dem Fail-Safe-Prinzip: Jede produzierte Faltschachtel gilt als fehlerhaft, bis alle in die Maschine integrierten Sensoren sie als einwandfrei identifiziert haben. Durch den modularen Aufbau der Systeme, sollen sie sich flexibel erweitern lassen.

Kroha arbeitet in seinen beiden Werken in allen Faltschachtel-Klebemaschinen beim Leimauftrag und zugehöriger Qualitätskontrolle mit Systemen von Baumer HHS. In einigen älteren Maschinen tut sogar noch die Technik des Vorgängerunternehmens Kurandt ihren Dienst.
 
Ebenfalls in beiden Werken setzt Kroha zudem je ein Xmelt-Heißleimsystem des Herstellers ein. Diese Systeme kommen zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn bei Verpackungen die Gebrauchsanweisungen nicht in die Faltschachteln eingelegt, sondern außen in speziell aufgeklebte Laschen eingesteckt werden.

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