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LOPE-C 2013: Elektronik trifft auf Folie

Internationale Konferenz und Fachmesse für organische und gedruckte Elektronik vom 11. bis 13. Juni in München
 

Dieses flexible Plastik-Display enthält auch gedruckte Komponenten.

Auch in diesem Jahr wird sie stattfinden: die Internationale Konferenz und Fachmesse für organische und gedruckte Elektronik, LOPE-C. Der im jährlichen Turnus veranstaltete Event zeigt die neuesten Lösungen internationaler Keyplayer. Die Veranstaltung soll die jeweiligen Märkte und Fortschritte widerspiegeln. Der Hauptfokus liegt auf Endanwendungen, deren Anforderungen, Herstellungsprozesse und Materialien. Die LOPE-C 2013 findet vom 11. bis 13. Juni in der Messe München statt.

Die technologischen Anforderungen künftiger Anwendungen bedeuten in erster Linie das Verschmelzen einer kostengünstigen Elektronik, die Daten aufnehmen, verarbeiten und direkt anzeigen kann, mit einfachen Produkten des Alltags. Das ermöglicht die organische Elektronik, denn der größte Vorteil liegt dabei in der Herstellung: Die zur Anwendung kommenden Polymermaterialien lassen sich lösen und dann wie elektronische Tinte durch Druckverfahren strukturiert auf unterschiedliche flexible Folien und Trägermaterialien aufbringen. Die Grundstoffe stehen praktisch unbegrenzt zur Verfügung. Elektronik ist dünn, leicht und flexibel und kann großflächig gedruckt werden. Anstelle von Druckfarben werden elektronische Funktionsmaterialien, die in flüssiger oder pastöser Form vorliegen, verdruckt. Damit ist gedruckte Elektronik vielfältig einsetzbar, zum Beispiel für Lichtdesign oder Touchsensorik, für Solarzellen- oder Batterietechnologien. Selbstleuchtende Folien beispielsweise liefern Designern schon heute hauchdünne Lichtquellen für den Automotive-Sektor oder ausgefallene Architekturideen. Und flexible Solarzellen sind biegsam, leicht und kostengünstig und lassen sich nahezu überall einsetzen – um nur einige Beispiele zu nennen.

In verschiedenen Druckverfahren lassen sich nämlich bereits Transistoren, Leuchtdioden, Solarzellen, Sensoren, Batterien und Displays herstellen. Damit ist es möglich, kleine, handliche und einfach zu bedienende Systeme zu bauen. Das noch recht junge Technologiefeld der gedruckten Elektronik gilt heute schon als ein multimilliardenschwerer Markt – mit deutlichen Wachstumsraten.

Der Geschäftsführer der OE-A (Organic and Printed Electronics Association, organisiert im VDMA), Dr. Klaus Hecker, schätzt, dass der weltweite Markt für organische Elektronik weiter wachsen wird. Für gedruckte Elektronik eröffne sich ein großes Potential, da diese Technologie nicht nur in etablierten Branchen zum Einsatz kommt, sondern auch neuartige Funktionen ermöglicht. Das können so genannte intelligente Verpackungen sein, die aufleuchten, wenn sich jemand nähert, oder aber im Medizin- bzw. Pharmabereich, wenn die Verpackung eines Grippemedikaments in die Lage versetzt wird, die Körpertemperatur eines Patienten zu messen.

Die Veranstaltung zeigt laut Veranstaltern (Messe München GmbH und OE-A) zahlreiche neue Anwendungen und reflektiert den Ist-Stand dieser vielseitigen Technologie. Zudem stellt sie Substrat- und Materialtrends vor, und welche Druck- und Beschichtungstechnologien künftig relevant sein werden.

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