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Lacher Druck erweitert Produktionskapazitäten mit einer Rapida 75 Pro

Halbformat-Bogenoffsetmaschine in Fünffarbkonfiguration ersetzt zwölf Jahre alte Vierfarbmaschine
 

Christian Bittner, Geschäftsführer Lacher Druck; Gavin Elflein von KBA-Deutschland; Reimund Degen von der Flint Group; Walter Demartin, ebenfalls Geschäftsführer Lacher Druck, sowie die beiden Drucker Manfred Steiner und Mario Lodo vor der neuen Rapida 75 Pro.

Die Lacher Druck GmbH & Co. KG in Memmingen hat in eine Fünffarben-Rapida 75 Pro von KBA investiert und damit auf die aktuellen Marktveränderungen reagiert. Für die Geschäftsführung um Walter Demartin sei bei der Kaufentscheidung vor allem die kompakte Bauweise, die doppelt großen Zylinder, die Automatisierung und die geringere Makulatur der Halbformat-Bogenoffsetmaschine ausschlaggend gewesen. Zuvor produzierte das Memminger Unternehmen auf einer zwölf Jahre alten Vierfarbmaschine im Halbformat.

Die Rapida 75 Pro verfügt über auskuppelbare Farbwerke, Waschanlagen Clean-Tronic Synchro, einen Ergo-Tronic-Leitstand mit Color-Drive sowie Logo-Tronic CIP-Link-X. Zudem ist sie mit einer Farbwerktemperierung ausgestattet, die für eine hohe Auflagenstabilität sorgen soll. Im Vergleich zur Vorgängermaschine könne das Unternehmen nun eine höhere Druckqualität liefern. Auch die Rüstzeiten haben sich laut Lacher Druck verkürzt. Durch ihre CIP3-Anbindung komme die Rapida 75 Pro zudem schneller in Farbe und in Produktion. Kleinere Druckjobs lassen sich so effektiver abarbeiten. Schließlich werden bei dem Memminger Druckdienstleister pro Jahr bis zu 2.500 Jobs mit Durchschnittsauflagen zwischen 500 und 5.000 Bogen produziert. Bei rund 40 Prozent aller Jobs wird inzwischen über das fünfte Farbwerk der neuen Maschine ein Schutzlack aufgetragen. Daneben steht es für den Druck von Sonderfarben zur Verfügung, was die Produktion nochmals flexibler macht.

Lacher Druck stellt ein breites Spektrum von Akzidenzen und Verpackungen vorwiegend für den regionalen B2B-Markt her. Daneben gehören Eigenprodukte sowie Spezialitäten, wie etwa der Druck von Notensätzen, zum Portfolio. Mit einer Agfa-Druckvorstufe, weiteren Einfarben- und Digitaldruckmaschinen, Falztechnik, Stanzzylinder und einer Broschurenfertigung ist das Unternehmen vollstufig ausgestattet. 80 Prozent der Wertschöpfung bleibt nach eigener Aussage im Haus.

Nachdem die neue Rapida 75 Pro zusätzliche Produktionskapazität schafft, gehe es nun darum, die Eigenprodukte von Lacher Druck stärker am Markt zu positionieren. Daneben will das Unternehmen stärker in die Ausbildung investieren.

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