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Leipziger Buchmesse setzt Schwerpunkt auf Thema Bildung

Veranstalter sind trotz Wirtschaftskrise optimistisch

Die Veranstalter der vom 12. bis 15. März 2009 stattfindenden Leipziger Buchmesse zeigen sich optimistisch: »Die Buchmesse bleibt trotz der wirtschaftlichen Krise stabil«, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH. Für die Messe im Frühjahr werden rund 2.300 Aussteller erwartet. Laut Oliver Zille, dem Direktor der Leipziger Buchmesse, gleichen sich die Flächenreduzierungen und Absagen von Kunden mit Flächenzuwächsen und neuen Kunden aus, so dass er das Vorjahresniveau für erreichbar hält.
Das Segment Bildung soll in diesem Jahr durch den neu ins Leben gerufenen »Karrieretag Buch + Medien« erweitert werden, der sich mit Podiumsdiskussionen und Gesprächen vor allem an Schulabgänger und Studenten richtet und am 13. März 2009 stattfindet. Weiteres Novum ist der »Internationale Preis der jungen Leser«, für den sich Schulklassen ab sofort im Internet unter www.stiftunglesen.de anmelden und bis 31. Januar 2009 über ihre Lieblingsbücher abstimmen können. Die Preisverleihung wird dann am 13. März 2009 stattfinden.
Unter dem Titel »1989 – 2009. Wohin treibt Europa?« laden die Buchmesse und das literarische Colloquium Berlin sieben Schriftsteller aus unterscheidlichen Ländern dazu ein, in einem Vortrag Visionen, Utopien, Befürchtungen oder Hoffnung zum Thema Europa zu beschreiben.
Neben dem 18. Lesefest »Leipzig liest« steht am 12. März 2009 außerdem zum fünften Mal die Verleihung des mit 45 000 Euro dotierten Preises der Leipziger Buchmesse auf dem Programm.

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