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19. Leipziger Typotage verzeichnen Besucherplus

133 Teilnehmer informierten sich zum Thema "Schrift im 21. Jahrhundert"
 

Die 19. Leipziger Typotage haben mit 133 Teilnehmern einen neuen Besucherrekord verzeichnen können. Das Bild zeigt die Referenten der Leipziger Typotage 2013 (v.l.):  Prof. Stephan Müller, Friedrich Forssman, Henning Skibbe, Roman Wilhelm, Maurice Göldner, Christoph Knoth, Oliver Linke und Tim Ahrens.

Die 19. Leipziger Typotage im Museum für Druckkunst Leipzig haben einen Besucherrekord verzeichnet: Insgesamt 133 Teilnehmer haben die Veranstaltung, die sich um das Thema "Schrift im 21. Jahrhundert" drehte, zur bestbesuchten seit ihrer Premiere 1994 gemacht. Besucher waren Schriftgestalter, Grafiker, Werbeleute und andere Medienschaffende sowie interessierte Bürger aus ganz Deutschland.

"Noch nie hatten wir so viele Anmeldungen. Vor allem freue ich mich über die zahlreichen jungen Gesichter im Publikum“, so Ludwig Devrient, Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. Und Dr. Susanne Richter, Direktorin des Museums für Druckkunst Leipzig, ergänzte: „Sogar aus München, Pforzheim und Braunschweig haben sich Studentengruppen nach Leipzig auf den Weg gemacht. Sie tragen zu einer tollen Verjüngung unserer Typotage bei.“

Zu den Höhepunkten der 19. Leipziger Typotage zählten unter anderem die Beiträge von Buchgestaltungsikone Friedrich Forssman, Type-Designer Henning Skibbe, Schriftgestalter und -forscher Maurice Göldner sowie Schriftdesigner Tim Ahrens. Alle Referenten befassten sich mit den Herausforderungen der Schriftgestaltung in einer multimedialen Welt, in der Schriften sowohl den Anforderungen von Print- als auch von Onlineanwendungen gerecht werden müssen. Sie berichteten von ihren praktischen Erfahrungen und stellten eigene Projekte vor.

Wer sich mit „Schrift im 21. Jahrhundert“ vertraut machen möchte, erhält in der begleitenden Ausstellung im Museum für Druckkunst Leipzig visuelle Anregungen. Noch bis 5. Mai sind rund 110 internationale Schriftdesigns aus den letzten zehn Jahren, darunter 20 typografische Positionen aus Mitteldeutschland, zu sehen. Eine letzte Führung durch die Ausstellung findet am 5. Mai um 15 Uhr statt.

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