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Vier deutsche Auszubildende auf Berufspraktikum in Wien

EU-Austauschprogramm „Leonardo“ weiterhin erfolgreich
 

Von links nach rechts: Maximilian Dankert, Fabian Krause, Andreas Schwab (Stadt Wien - MA 21), Alfred Rauch (Remaprint), Tinett Marie Kähler, Patrick André (Morawa), Sebastian Koehler, Harald Sexl (Koordinator) und Karim „Miraculix“ Karman (Verlag Österreich).        
Foto: Karin Dodek-Patschka

Im Rahmen des EU-Berufsbildungsprogramms „Leonardo da Vinci“ nutzten Anfang Oktober vier junge Auszubildende aus grafischen Betrieben der Region Schwerin/Insel Rügen die Gelegenheit für ein vierwöchiges Berufspraktikum in Wien (Österreich). In verschiedenen Betrieben konnten die Lehrlinge in der Landeshauptstadt Neues dazulernen, Meinungen austauschen und auch eigenes Wissen weitergeben. Die Druckereien wurden dabei nach den Schwerpunkten der bisher ausgeübten Tätigkeiten der Azubis ausgewählt.

Alle Teilnehmer wurden in den täglichen Arbeitsablauf der Betriebe eingebunden. Ebenso bestand einen Tag lang die Gelegenheit, den Berufsschulunterricht zu besuchen und live mitzuerleben. Im Rahmen der Fachmesse „Printfair“ konnten sich die Auszubildenden zudem eine Übersicht über den aktuellen Stand des grafischen Markts in Österreich verschaffen.
Auch mit der Stadt Wien machten sich die Jugendlichen schnell vertraut. Untergebracht in einer Wohngemeinschaft waren sie auf Selbstversorgung gestellt, fanden schnell zueinander, hatten viel Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten und konnten die Stadt auch kulturell „erobern“. Ein kultureller Abend im Schweizer Haus durfte dabei natürlich nicht fehlen. 

Die Koordination des Austauschprojekts in Österreich oblag Willy Schubert (Direktor der Wiener Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe, CGG) und Harald Sexl (Sachverständiger für Druckereiwesen, Buchbinderarbeiten, Buchhandel), in Deutschland Annelie Müller (Mobilitätsberaterin der IHK-Tochter GeFö). Direktor Schubert lobte explizit das beispielhafte Engagement der „Neu-Wiener“. Darüber hinaus galt sein Dank den beteiligten Firmen und ihren Ansprechpartnern: Ursula Becelic (Remaprint), Patrick André (Morawa Holding), Karim „Miraculix“ Karman (Verlag Österreich) und Andreas Schwab (Stadt Wien, MA 21 – Abteilung Reprografie).

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