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Lopec 2016: Gedruckte „Wearables“ – tragbare Elektronik hält fit

Die Internationale Fachmesse und Kongress für gedruckte Elektronik vom 5. bis 7. April 2016 in München
 

Weit mehr als eine Armbanduhr – smarte Wearables von Plastic Logic.

Zu den diesjährigen Schwerpunkten der internationalen Fachmesse Lopec 2016 (Messe München GmbH, Messegelände, 81823 München) zählen Smart Watches, Fitnesstracker und andere Wearables. Auch beim Lopec Kongress spiegelt sich das Thema „Wearables“ wider. Die Fachveranstaltung stelllt neue Produkte, Technologien und Trends in der gedruckten Elektronik vor.

Experten zufolge wächst der europäische Markt für Wearables jährlich um rund 25 Prozent und soll im Jahr 2018 einen Umsatz von über 9 Mrd. Euro erreichen. Auf der Lopec 2016, die vom 5. bis 7. April auf dem Gelände der Messe München stattfindet, steht die smarte tragbare Elektronik im Mittelpunkt. Auch der angeschlossene Kongress greift den Trend auf. Denn Sensor-Shirts, GPS-Laufuhren und andere am Körper getragene Geräte, die Gesundheitsparameter oder sportliche Leistungen messen und ihre Nutzer mit der Umwelt vernetzen, werden immer beliebter.

Der Sportartikel-Hersteller Adidas zum Beispiel ist mit Fitnessarmbändern, GPS-Uhren für Läufer und anderen Produkten schon länger im Bereich Wearables aktiv. In einem Plenarvortrag (6. April um 10:05 Uhr) beleuchtet Burkhard Dümler, Director Program & Projects IT Innovation bei Adidas, das Thema tragbare Elektronik für Sportler. Die gedruckte Elektronik, die dünne, leichte und flexible Bauteile liefert, macht neue Produkte möglich und erhöht zugleich den Nutzerkomfort. „Auf der Lopec 2016 möchten wir erkunden, wie sich Textilien und Elektronik noch besser kombinieren lassen“, betont Dümler. „Das Drucken von Elektronikkomponenten ist ein vielversprechendes Verfahren, das Adidas dabei auf jeden Fall in Betracht zieht.“ 

Als Ergänzung oder Alternative zur klassischen Siliziumtechnik ist die gedruckte Elektronik nicht nur im Fitness- und Gesundheitssektor gefragt. Dr. Gordon Smith vom US-Unternehmen GSI Technologies wird im Lopec-Kongressmodul „Wearable Electronics“ am 7. April einen Überblick über gedruckte tragbare Elektronik geben. Referent Dr. Thomas Kraft von der University of Technology im finnischen Tampere wiederum geht darauf ein, wie Wearables das Leben mit vernetzter Technik immer selbstverständlicher machen und so dem Internet der Dinge zum Durchbruch verhelfen. 

Die Lopec betrachtet die gesamte Wertschöpfungskette und schlägt die Brücke zwischen Entwicklern, Produzenten und Anwendern von gedruckter Elektronik: Forschungseinrichtungen wie das VTT Technical Research Centre of Finland und das niederländische Holst Centre beleuchten das Thema Wearables ebenso wie die Materialhersteller Dupont, Heraeus und Henkel, die leitfähige Tinten und Pasten für den Druck auf flexiblen Substraten vorstellen. Produktbeispiele aus dem Bereich der smarten tragbaren Elektronik gibt es auch am Wearable-Gemeinschaftsstand, sowie beispielsweise an den Ständen von GSI Technologies oder der OE-A. Anwendungen – unter anderem von Adidas – werden im Innovation Showcase, einem Ausstellungsbereich für Produktneuerungen und Prototypen, gezeigt.

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