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Manroland Sheetfed: Kollin investiert in Roland 708PLV

Die Kollin Medien GmbH nutzt eine neue Roland-708-Hiprint-Wendemaschine samt Lackwerk und verlängerter Auslage
 

Olav Kollin (rechts) mit Druckermannschaft und Installationsteam von Manroland Sheetfed bei der Maschinenanlieferung Anfang März.

Die in Neudrossenfeld (zwischen Bayreuth und Kulmbach) ansässige Kollin Medien GmbH hat neueste Technologie von Manroland Sheetfed installiert. Die mit acht Druckwerken, Wendeeinrichtung und Lackwerk ausgestattete und Anfang März gelieferte Maschine verfügt neben Inline-Farbmessung mit Inline-Register unter anderem auch über simultanen Plattenwechsel.

Im Jahre 2005 gegründet, ist die Kollin Medien GmbH in verschiedenen Geschäftsbereichen und Marken rund um Druck und Medien tätig. Von der strategischen Beratung und Marketingunterstützung bis zur Betreuung der individuellen Printprodukte versteht sich das in Neudrossenfeld ansässige Unternehmen als Rundum-Dienstleister.

Eine der Marken aus dem Hause Kollin ist zum Beispiel das Onlineportal Print 4 Reseller. In Kooperation mit spezialisierten Partnern wird ein umfangreiches Leistungsportfolio geboten, das auf der gemeinsamen Service- und Einkaufsplattform präsentiert wird. Vom Druckzentrum in Neudrossenfeld aus werden sowohl Wiederverkäufer als auch Großkunden und Agenturen bei der Umsetzung ihrer Printprodukte betreut.

Man verspreche sich vom neuen simultanen Plattenwechsel (SPL) Effizienzverbesserungen, wie Olav Kollin berichtet. „In Zeiten immer kleinerer Auflagen macht es einen großen Unterschied, ob man die Druckplatten seriell wechselt – das bedeutet bei acht Druckwerken auch acht Minuten – oder ob eben diese Zeit komplett entfällt. Wir rüsten etwa 10.000 mal im Jahr. Alleine durch den SPL sparen wir uns nun 10.000 mal acht Minuten – das entspricht 166 Schichten“, so Olav Kollin weiter.

Beim simultanen Plattenwechsel werden alle Plattenzylinder ausgekuppelt, positioniert und die Platten gleichzeitig gewechselt, während der Waschvorgang zeitparallel über den Hauptantrieb abläuft.

Die Veredelungsmöglichkeiten über das Lackwerk umfassen auch Inline-Perforieren und Inline-Stanzen. Die Maschine ist darüber hinaus für LED-Technologie vorbereitet.

Anhand der neuen Qualitätsanalysesoftware Process-Monitor können Auswertungen und Statistiken über die gesamte gedruckte Auflage erstellt werden – beispielsweise über Dichten, Farbwerte und Tonwertzunahmen.

Die Maschine soll Anfang April in Produktion gehen.

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Leserkommentare (1)

A. Ott | Freitag, 15. April 2016 13:56:07

166 Schichten im Jahr

Was für eine Milchmädchenrechnung zu behaupten man spart 166 Schichten im Jahr.
Den Drucker möchte ich sehen, der nach jedem Gummituchwaschen sofort das Rüsten beginnt. Und das Tag ein Tag aus, das ganze Jahr....

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