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Marketing-Verantwortliche schätzen personalisierte Print-Mailings

Studie im Auftrag von Pitney Bowes
 

Laut einer aktuellen Studie erhoffen Marketing-Verantwortliche von personalisierten Mailings eine große Wirkung. (Bild: Archiv)

Eine aktuelle Studie unter deutschen Marketing- Verantwortlichen zeigt: Telefon- und E-Mail-Kommunikation steht in vielen Marketingabteilungen derzeit zwar an erster Stelle. Viele Befragte wünschen sich jedoch eine kostengünstige Möglichkeit, ihre Kunden und Prospects personalisiert und zielgerichtet per Brief anzusprechen. Die Umfrage wurde im Juni 2013 online unter 505 Marketing-Verantwortlichen unterschiedlicher Branchen vom Marktforschungsinstitut MIFM durchgeführt.

Die Aussage „Briefe sind persönlicher als E-Mails“ erhielt die meiste Zustimmung unter den Marketing-Fachleuten. Die Wirkung von E-Mails wurde eher als „Massenansprache“ und unerwünschte Werbung beurteilt. Eine häufig geäußerte Sorge sei zudem, dass E-Mails aus Angst vor Viren schneller ungeöffnet im virtuellen Papierkorb des Kunden landen. 38 Prozent der Befragten gaben an, bei ihren Marketing-Aktivitäten derzeit eher auf Printmailings zu setzen.
Je größer die befragten Unternehmen, desto eher verfügen sie über eine interne Print-Mailing-Lösung. Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigen nutzen hingegen überdurchschnittlich oft bedruckte Umschläge aus der Druckerei als Alternative. Die Bereitschaft, sich für eine Print-Mailing-Lösung in ihrem Unternehmen einzusetzen, knüpfen die Marketing-Experten vor allem an einfache Bedienbarkeit (48 Prozent) und Kostenersparnisse im Vergleich zum Outsourcing an einen Dienstleister (51 Prozent). Weniger wichtig waren ein kurzer Return on Investment (21 Prozent) oder eine kompakte Abmessung der Hardware (16 Prozent).
Zudem ergab die Studie, dass Marketing-Verantwortliche großen Wert auf flexible Möglichkeiten der Kundenansprache per Brief legen: Die Möglichkeit, Mailings und Umschläge individuell zu gestalten, sehen die Studienteilnehmer als größten positiven Einflussfaktor auf die Öffnungsrate eines Briefes. 70 Prozent betrachten die Möglichkeit, Texte oder Grafiken nach Bedarf zu personalisieren und schnell zu wechseln als „wichtig“ oder „sehr wichtig“.
„Wir wollten mit der Studie testen, welche Herausforderungen die Marketingabteilungen bei der Umsetzung erfolgreicher Print-Kampagnen sehen“, erklärt Stefan Huth, Director Tactical Marketing GMS Europe bei Pitney Bowes. Die Einschätzung der Marketing-Fachleute deckt sich zudem mit dem Empfinden der Kunden, an die sich Printmailings richten: Erst kürzlich hatte eine Befragung von Pitney Bowes unter mehr als 1000 Bundesbürgern ergeben, dass farbig bedruckte Umschläge vor allem von jungen Menschen eher geöffnet werden als schwarz-weiße, während die Altersgruppe der über 65-Jährigen schwarz-weiß bedruckte Kuverts bevorzugt. Zudem haben bestimmte Farben eine eher positive Wirkung auf einzelne Zielgruppen.

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