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LEDs bringen Printprodukte zum Leuchten

Master-Studentengruppe der Hochschule München gewinnt "OE-A University Demonstrator Competition“
 

Die Gewinner des Preises beim OE-A-Gala-Dinner.

"Ziel ist es, mindestens ein Smart-Object mit gedruckter Elektronik zu entwickeln, welches wenigstens eine neue Interaktion aufweist und dessen Produktion vollständig realisierbar ist.“ Dies war die Aufgabenstellung der Projektgruppe des Masterstudiengangs Printmedien, Technologie und Management. Mit dem Ergebnis des Projektes, drei funktionsfähigen Smart-Objects, gewann das Team den Preis der "University Demonstrator Competition", ausgelobt von der "Organic and Printed Electronics Association" (OE-A). 

Im vergangenen Sommersemester startete Prof. Dr. Ulrich Moosheimer gemeinsam mit sieben Masterstudenten des Studiengangs Printmedien, Technologien und Management der Hochschule München, ergänzt von drei Austauschstudenten aus den Vereinigten Staaten, ein Projekt, um in einer Art Weiterentwicklung eines vormaligen Projekts („Ducky in the Dark“) am OE-A-Wettbewerb 2013 teilzunehmen. DIe Zielsetzung: drei unterschiedliche, voll funktionstüchtige Smart-Objects zu entwickeln. 

Als Smart-Objects bezeichnet man elektronische Zusatzfunktionen, die sich in Alltagsgegengestände integrieren lassen. Gerade in der Druckbranche sollen sie im Bereich der "Printed Electronics“ das Leseerlebnis interessanter machen, indem der Benutzer LEDs, beispielsweise an Zeitschriften oder Katalogen, interaktiv zum Blinken bringen kann. Da die elektrischen Komponenten sehr fein angelegt sind, soll der Leser diese nicht fühlen können und sie sollen durch ihre Biegsamkeit problemlos in Magazinen und Broschüren einsetzbar sein.

Das Team um Projektleiter Ulrich Stöckle entwickelte drei Smart-Objects mit unterschiedlichen Funktionen. Beim Ersten ist es möglich, die Leuchtkraft der LED durch die Druckstärke auf den Schalter zu beeinflussen, beim nächsten blinken die LEDs und bei der dritten Version wandert das Licht hin und her.

Die detaillierte Funktionsweise dieser Smart-Objects wird auf der Webseite (www.smart-objects.de) erläutert, auf der man nicht nur das Team kennenlernen kann, sondern auch Wissenswertes rund um das Projektergebnis und den Ablauf erfährt. Außerdem führte die Gruppe auch eine Kostenanalyse durch und entwickelte zudem einen Fertigungsprozess, der sehr kostengünstig sein soll.

Die Detailtreue, das Projektmanagement und das Gesamtpaket waren auch die Punkte, die die Jury der diesjährigen „University Demonstrator Competition“ der OE-A überzeugten, den renommierten Preis an die Hochschule München zu vergeben. Dr. Wolfgang Schmidt von der Felix Schoeller Service GmbH & Co. KG überreichte den Preis dem gesamten Team zum Auftakt des Galadinners der LOPE-C 2013 Mitte Juni.

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