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Mehr Selbstbewußtsein der Druckunternehmer angemahnt

150 Unternehmer und Führungskräfte trafen sich beim Dehnberger Forum
Waltraut von Mengden, Christoph Keese und Gerd Finkbeiner

Waltraut von Mengden (MVG Medien Verlagsgesellschaft) und Christoph Keese (Axel Springer AG) hören Manroland-Vorstandschef Gerd Finkbeiner bei der Podiumsdiskussion aufmerksam zu.

Erfolgsgeschichten und die „Magie von Print“ standen im Mittelpunkt des Dehnberger Forums, zu dem wieder rund 150 Unternehmer und Führungskräfte aus der Druckbranche ins Dehnberger Hoftheater gekommen waren. Der teilweise zu einem Theater umgebaute mittelalterliche Hopfenbauernhof in der Nähe von Lauf a.d. Pegnitz bildete dieses Mal die Kulisse für eindringliche Appelle an die Unternehmer, doch mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen.

Der Unternehmensberater Michael Dömer, zusammen mit Herbert Frey (Frey Printcom) seit vielen Jahren Organisator der Veranstaltung, sagte über die Druckindustrie: „Die Branche ist nicht hinter dem Mond, sie redet sich selbst dorthin“.

Erfolgsbeispiele zeigten die Druckunternehmer Johannes Helmberger (Fr. Ant. Niedermayr, Regensburg) und Heinz Wurzel (Gmähle-Scheel Print-Medien, Waiblingen) auf. Wurzel hat jüngst die Dr. Cantz’sche Druckerei aus der Fink-Insolvenz übernommen, Helmberger investiert aktuell in eine 96-Seiten-Rollenoffsetmaschine – die er dank eines gemeinsam mit Hersteller Manroland konzipierten Falzapparates zur ersten „120-Seiten-Rollenoffsetmaschine in Magazinformat“ machen will.

"Beim Lesen entspannen"

Während Axel-Springer-Geschäftsführer Christoph Keese die Rolle der digitalen Medien für den Berliner Medienkonzern (Vortragstitel „Umarme den Fortschritt, dann trägt er dich“) erklärte, kamen aus einem anderen Verlag sehr aufmunternde Worte für die Drucker. Waltraut von Mengden, als Geschäftsführerin in der MVG Medien Verlagsgesellschaft (München) zuständig für die Titel Cosmopolitan, Joy und Shape, stellte fest: „Print wird in diesen dynamischen Zeiten nicht weniger, sondern noch mehr gebraucht, weil sich unsere überlastete Seele beim Lesen entspannen kann.“

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