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MfG-Award betont mit neuer Kategorisierung die Stärken von Print

„Raffinesse“, „Emotion“, „Umweltbewusstsein“ und „Vereinfachung“
 

Einblick in die Jury-Arbeit 2011, von links: die Formularspezialisten Borries Schwesinger und Fritz Emrich im Gespräch mit den Gestaltern Jean Jacques Schaffner und Thilo von Debschitz.

Noch bis zum 31. Juli 2012 können Designer, Druckspezialisten und ihre Auftraggeber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Nachwuchsdesigner und Auszubildende ihre besten Druckerzeugnisse zum MfG-Award einreichen. Aber Achtung – nachdem der seit 1992 vom Bundesverband Druck und Medien (BVDM) ausgerichtete Wettbewerb in den vergangenen Jahren sein Image schon behutsam aufpoliert hat und seit 2009 auch wieder eine eigene Gewinnerbroschüre herausbringt, wandelt er nun mit einer überarbeiteten Kategorisierung auf gänzlich neuen Pfaden.

An die Stelle der Produktorientierung (Geschäftspapierausstattung, Formular, Eigenwerbung) treten die vier offenen Kategorien „Raffinesse“, „Emotion“, „Umweltbewusstsein“ und „Vereinfachung“ – denn diese Aspekte sind es ja, die Druckprodukte einmalig, unverwechselbar und wertvoll machen. Beibehalten wurde die Kategorie für den Nachwuchs, die nun aber „Debütanten“ heißt. Dazu Thilo von Debschitz, der als Juryvorsitzender die treibende Kraft für die Neuausrichtung war:
„Für mich war die Unabhängigkeit der jurierten Arbeiten von ihren Darreichungsformen längst überfällig. Der MfG-Award ist ein Wettbewerb, der gelungene Druckprodukte auszeichnet. Was aber macht die Stärke von Printmedien aus? Das haptische Erlebnis oder eine besondere, bislang ungesehene Verarbeitung in Verbindung mit guter Gestaltung – das ist es doch, was eine emotionale Reaktion beim Betrachter hervorruft, unabhängig davon, ob es sich um einen Briefbogen oder eine Broschüre handelt. Daher die Kategorien ,Emotion‘ und ,Raffinesse‘. Neben der Wirkung geht es aber auch um den Nutzen. Und wenn mich ein kluger Faltplan, ein klar strukturiertes Formular oder eine gelungene Gebrauchsanweisung zielsicher durch komplizierte Sachverhalte führt, dann sollte man das mit dem ,MfG-Award für Vereinfachung‘ belohnen!“

Jury 2012 und Teilnahmegebühren.
Neben Thilo von Debschitz gehören zum Bewertungsteam 2012 die alten Jury-Hasen Ivica Maksimovic aus Saarbrücken, Jean Jacques Schaffner aus Basel, Armin Lindauer aus Mannheim, Stephanie Podobinski aus Köln, Jens Wahren aus Altenburg und Bettina Schulz von der „novum“ aus München. Neu in der Jury sind Juli Gudehus aus Berlin, Jörg Waldschütz aus Wiesbaden und mit Detlef Westenberger aus Kriftel ein gestandener Produktioner.
Die Teilnahmegebühren des nicht-kommerziellen Wettbewerbs betragen für Debütanten pauschal 25 Euro, für Profis 50 Euro (Einzelstück) oder 140 Euro (mehrteilige Arbeit). Für die Gewinner fallen keine zusätzliche Publikationskosten an. Alle Arbeiten, die es nach dem mehrstufigen Bewertungsverfahren auf die Shortlist geschafft haben, werden auf der Website wie auch bei der im Oktober in Wiesbaden stattfindenden Preisverleihung vorgestellt. Zudem kann eine Bewertungsübersicht angefordert werden. Das von der Jury am besten bewertete Debüt wird zusätzlich zur Urkunde mit einem Förderpreis in Höhe von 500 Euro ausgezeichnet.

Infos und Teilnahmeunterlagen.
Die Teilnahmeunterlagen und alle weiteren aktuellen Informationen findet man auf der MfG-Homepage im Web. (sw)

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