Weiterempfehlen Drucken

Mitarbeiterkinder-Tag bei KBA in Würzburg

Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen

So riechen mögliche Gefahrstoffe: Am "Schnüffelbrett" konnten die Kinder erriechen, welche Stoffe wie z. B. Trennmittel, Silizium und Rohrreiniger in den vorbereiteten Dosen versteckt waren.

Am in Bayern schulfreien Buß- und Bettag (17.November) bot der Würzburger Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) bereits zum dritten Mal eine Betreuung für die 6- bis 14-jährigen Kinder seiner Mitarbeiter an. Mit dem Kinder- und Jugendtag, der in diesem Jahr unter dem Motto "Gefahrstoffe/Lärm" stand, will KBA seine Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

Die hohe Anzahl von 160 Anmeldungen zeigt, dass sehr viele Eltern an diesem schulfreien Tag eine ganztägige Betreuung für ihre Kinder benötigen. Zahlreiche KBA-Mitarbeiter und Auszubildende standen von 8 bis 15.30 Uhr den Kids beim Basteln und Werken, bei Spielen, Vorträgen und Filmvorführungen zur Seite. Die Kosten für die Verpflegung und das Material wurden von KBA übernommen. Auch die Mitarbeiterkinder des Zweigwerkes in Trennfeld hatten über einen Shuttleservice die Möglichkeit zur Teilnahme.

Am Vormittag lernten die Kinder, wo im Unternehmen und Zuhause Gefahren lauern, wie sie diese erkennen und sich davor schützen können. Sicherheitsbeauftragte und Betriebssanitäter demonstrierten mit Experimenten und altersgerechten Filmen, wie wichtig es ist, auf das Gehör und die Gesundheit zu achten. Am "Schnüffelbrett" konnten die Kinder erriechen, welche Stoffe wie z. B. Trennmittel, Silizium und Rohrreiniger in den vorbereiteten Dosen versteckt waren. Mit Dezibel-Messgeräten wurde die Lautstärke von MP3-Playern gemessen und die Folgen zu lauter Musik akustisch dargestellt.
Im weiteren Tagesverlauf war das Programm auf die altersspezifischen Interessen der 6- bis 14-Jährigen zugeschnitten. Die Kleinsten durften Papier marmorieren, Sandkarten gestalten und Fußball spielen. Die etwas Größeren konnten Schatzkästchen basteln, jonglieren oder mit Konstruktionsmaterial mannshohe Türme bauen. Die Großen gestalteten Fliesenmosaike und fliesten in einer Gemeinschaftsarbeit einen Tisch mit Gesellschaftsspielen, der nun in einem Pausenraum der Werkberufsschule zum Spielen einlädt. Alle Betreuungsräume waren zusätzlich mit Großspielgeräten wie Fingerskateboardrampen, Riesenmurmelbahn oder Tischkicker ausgestattet. Beim Vogelhausbauen oder Löten in der Werkberufsschule erhielten die Jugendlichen ab 13 Jahren Einblicke in die mechanische Fertigung bzw. Elektrotechnik als wesentliche Säulen der gewerblichen Ausbildung bei KBA.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Photokina strukturiert sich neu: Jährlicher Turnus, neuer Termin, neue Themen

Leitmesse für Foto und Video stellt sich neu auf und findet künftig jährlich statt

Die Photokina, Leitmesse für Foto und Video, richtig sich neu aus. So soll sie ab 2018 jährlich stattfinden, um die Schnelllebigkeit und kürzer werdenden Innovationszyklen der zunehmend digitalisierten Branche besser abbilden zu können. Ab 2019 werde zudem der Termin vorverlegt, von traditionell September auf Mai. Neben Innovationen aus den Kernbereichen des Imaging Workflows soll in Köln zukünftig die ganze Bandbreite Imaging-relevanter Produkte, Anwendungen und Dienstleistungen vorgestellt werden.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Als wie sicher empfinden Sie die Schutzmaßnahmen rund um ihr Unternehmensnetzwerk?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...