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Mundschenk Druck+Medien druckt nur auf Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern

Wittenberger Druckereiunternehmen nach Forest Steward Council – Chain of Custody (FSC-COC) zertifiziert
 

Martina Radlbeck, Geschäftsführerin Mundschenk Druck+Medien, mit Urkunde zur FSC-COC-Zertifizierung.

Mit 20 Millionen Tonnen Papierverbrauch pro Jahr ist Deutschland einer der Spitzenreiter weltweit. Druckereien gehören dabei zu den großen Papierverbrauchern – denn tagtäglich verlassen tausende Auflagen von Magazinen, Prospekten, Flyern, Plakaten etc. die Produktionshallen. In zahlreichen Unternehmen sind FSC (Forest Steward Council)-Produkte wie beispielsweise Papier und Holz bereits ein fester Bestandteil des Sortiments. Mit der sogenannten FCS-COC (Chain of Custody)-Zertifizierung, vom Forest Steward Council, unterstützt Mundschenk Druck+Medien (Lutherstadt Wittenberg) das Ziel dieser Organisation: Papier- und Holzprodukte sollen aus Rohstoffen nachhaltiger Waldwirtschaft herstellt und genutzt werden.

Druckereiunternehmen müssen für den Erhalt des FSC-COC-Zertifikats in einem mehrstufigen Prozess ein innerbetriebliches Verfahren aufbauen, mit dem sichergestellt ist, dass FSC-zertifizierte Materialien jederzeit identifizierbar bleiben. „Genau das war in den insgesamt acht Monaten bis zum Zertifikat die größte Herausforderung: Das genaue Planen, Dokumentieren und Implementieren dieses innerbetrieblichen Verfahrens – und zwar so, dass es für jeden Mitarbeiter nachvollziehbar und transparent ist“, weiß Martina Radlbeck, Geschäftsführerin Mundschenk Druck+Medien, zu berichten. „Unser Handbuch dazu hat insgesamt 72 Seiten.“

„Mit dem FSC-COC-Zertifikat garantieren wir, dass wir nur auf Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern drucken“, ergänzt Radlbeck. Nach den Regeln des Forest Steward Council, kurz FSC, bedeutet das: kein unkontrolliertes und illegales Abholzen, keine Verletzung der Menschenrechte und keine zu große Umweltbelastung.

Die Kunden von Mundschenk können angesichts des FSC-Siegels sicher gehen, dass alle Betriebe in der Produktkette – von der Rohstoffgewinnung bis zu den eigenen Druckhallen – gleichermaßen zertifiziert sind und die Standards erfüllen. Radlbeck ergänzt: „Wären wir selbst nicht zertifiziert, könnten wir zwar FSC-Papiere kaufen und verarbeiten, allerdings kein FSC-Siegel anbringen.“

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