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Neue Zürcher Zeitung investiert in MPS Plate Workflow von ABB

Funktionale und integrative Vorteile in Verbindung mit dem Druckmaschinen-Management erwartet
 

Kontrolle des Druckprodukts in MPS Plate Workflow von ABB.

Die Neue Zürcher Zeitung tauscht in ihrer Druckerei „NZZ Print“ in Schlieren das Plattenherstellungs-Managementsystem aus. Zukünftig soll MPS Plate Workflow von ABB, einem Lieferanten von Automationslösungen für die Zeitungsindustrie, zum Einsatz kommen. Mit den neuen Funktionalitäten, die diese Lösung bietet, soll das Vorstufen-Management der NZZ und ihrer Kunden erleichtert werden.

Wie ABB betont, sei dieser Schritt bei der NZZ allein schon aufgrund dieser zahlreichen neuen Funktionen nicht als einfacher 1:1-Ersatz zu werten. Eine dieser Funktionen ist das sogenannte „External Control Center“, das den Kunden ermöglicht, die echten Druckdaten (gerippte Tiffs) von Druckprodukten online zu kontrollieren und freizugeben. Autorisierte Benutzer sollen so nicht nur durch das gesamte Druckprodukt blättern, sondern auch die einzelnen Seiten und Separationen sowie die Positionierung von Inhalt im Druckbereich begutachten können.

Dank der engeren Verzahnung/nahtlosen Integration mit dem Druckmaschinen-Managementsystem MPS Production werde künftig jede Änderung der Planung des Druckprodukts sofort in der Plattenproduktion widergespiegelt, so ABB. Da die Priorisierung und Steuerung der Plattenproduktion durch MPS Plate Workflow grundsätzlich auf der Planung in MPS Production basiert, könne man nun einen Schritt weiter gehen als früher, um die ganze Dynamik in diesem Prozess zu beherrschen.

ABB liefert auch die Hardware für das neue System. Dadurch soll der Einsatz des neuen ABB-System-Konzepts auf Basis einer Microsoft Hyper-V-Konfiguration ermöglicht werden. Diese Architektur kombiniere das Beste aus der traditionellen „physikalischen“ Welt und der modernen „virtuellen“ Welt, so ABB. Ein physikalischer Server liefert dabei die notwendige Performance für das produktive MPS-Plate-Workflow-System. Zwei weitere Hochleistungsserver, die mit Microsofts Hyper-V laufen, bieten eine virtualisierte Umgebung für das MPS-Plate-Workflow-Backupsystem, das Farboptimierungs-System „Oncolor Eco“ und dessen Backup, und die drei RIPs.
Mit dieser Architektur gibt es laut Hersteller eine komplette Redundanz und die Server können in zwei getrennten Rechenzentren installiert werden. Das Systemmanagement werde stark vereinfacht und das gesamte System könne zu einem späteren Zeitpunkt leicht komplett virtualisiert werden – zum Beispiel in der Cloud.

Die neuen Systeme bei „NZZ Print“ werden im August dieses Jahres in Betrieb gehen.

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