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Neue Handschriften bieten viel Abwechslung

Koorkin und Coomeec ab sofort bei Linotype erhältlich
 

Die Schriften Koorkin (li) und Coomeec (re) sind ab sofort bei Linotype erhältlich.

"Koorkin" und "Coomeec" –  so heißen die beiden neuen Handschriften, die ab sofort bei Linotype, einem Unternehmen der Monotype Imaging-Gruppe, erhältlich sind. Wie das Unternehmen berichtete, wurde Koorkin vom Monotype-Designer George Ryan überarbeitet und zu einer vollständigen Familie ausgebaut. Die Coomeec ist ein Entwurf des indonesischen Grafikers Andi A W Masry; sie war zunächst für den Einsatz als Comicbuch-Schrift vorgesehen. Ihre schmallaufenden Buchstaben erinnern jedoch "mehr an eine kalligrafische Pinselschrift als an die üblichen Vertreter der Comicfonts".

Beide Schriften lägen in den Strichstärken Regular und Bold mit den jeweils passenden Italic-Schnitten vor. Sowohl Coomeec als auch Koorkin deckten als OpenType-Pro-Fonts mehr als 48 auf dem Lateinischen basierende Sprachen ab. Das Zeichenangebot der beiden Schriften umfasst auch Versal- und Mediävalziffern. Beide Handschriften seien als Webfonts verfügbar und könnten somit auch für Internetseiten genutzt werden.

Die Formen der Koorkin leiten sich von zügig mit der Hand geschriebenen, in der Regel aus einer Linie aufgebauten Druckbuchstaben, ab, heißt es in der Mitteilung weiter. „Den gut lesbaren Buchstaben geben Variationen in der Strichstärke, wie sie zum Beispiel ein weicher Filzstift erzeugt, zusätzliche Dynamik“, erläutert Ryan seine Schrift. Ausgezogene Linienabschlüsse unterstützen den zwanglosen Charakter der Handschrift, die weder verspielt noch kindlich wirkt. Neben den Standardligaturen verhelfen zusätzliche, als OpenType-Feature erreichbare Ligaturen für Doppelbuchstaben wie „mm“ oder „nn“, aber auch „ck“, der Koorkin zu einem abwechslungsreichen Schriftbild.

Masrys Coomeec bringe Kapitälchen sowie zahlreiche Buchstabenalternativen mit. Sie sorgen nach Angaben von Linotype nicht nur für ein abwechslungsreiches Schriftbild, sondern können auch den Charakter der Schrift variieren. So liegen für die meisten Kleinbuchstaben Formvarianten vor, manchmal nur ganz leicht geändert wie ein fehlender Schnörkel beim „b“, ein geänderter Abstrich beim „h“ oder ein verlängerter Fuß beim „k“. Andere Buchstaben ändern dagegen ihre Form grundsätzlich, so zum Beispiel das „q“ oder „r“. Die Versalien stehen darüberhinaus auch als schwungvoll gestaltete Swash-Variante mit deutlich verlängerten Strichansätzen zur Verfügung. „Die Coomeec bringt durch ihre teilweise großen Variationen in der Strichstärke und zahlreichen kleinen Verzierungen in den Buchstaben einen sehr lebendigen Charakter in die Gestaltungen. Die Schrift ist in großen Schriftgraden genauso gut zu lesen wie in kleinen Schriftgraden“, so Masry.

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