Weiterempfehlen Drucken

Neue Wahlqualifikationen für Mediengestalter sollen das Ausbildungsspektrum erweitern

Von 3-D-Grafikerstellung bis Social-Media-Marketing
 

Mit 3-D-Grafikerstellung, Social-Media-Marketing und Content-Erstellung sowie der Möglichkeit im großformatigen Digitaldruck ausbilden zu können, sollen für Druck- und Medienbetriebe zukunftsorientierte Ausbildungsmöglichkeiten entstehen. 

Laut Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM) wird das Spektrum der Ausbildungsmöglichkeiten im Beruf Mediengestalter ab August 2013 um neue Qualifikationsmöglichkeiten erweitert. Im Rahmen der Novellierung wurden neue Qualifikationsmodule entwickelt, die sich auf die Bereiche Dekorvorlagenherstellung, Fotolabor und Fotomedienlabor, 3D-Grafikerstellung, Content-Erstellung, Social-Media-Marketing und den großformatigen Digitaldruck beziehen. 

In den drei Berufsbereichen Dekorvorlagenherstellung, Fotolabor und Fotomedienlabor wurde in den letzten Jahren – so der BVDM – bereits verstärkt der Mediengestalter Digital und Print ausgebildet. Für Unternehmen, in denen die Ausbildung erfolgt, sollen sich durch die Integration der Ausbildungsinhalte in den Mediengestalter neue Ausbildungsmöglichkeiten und für die Auszubildenden mit der breiten Aufstellung des Berufsbildes bessere Berufschancen ergeben.

Mit 3-D-Grafikerstellung, Social-Media-Marketing und Content-Erstellung sowie der Möglichkeit im großformatigen Digitaldruck ausbilden zu können, sollen für Druck- und Medienbetriebe neue zukunftsorientierte Ausbildungschancen entstehen. 

Die Ausbildungsinhalte und mögliche Prüfungsanforderungen für die ergänzenden Prüfungsstücke sind erarbeitet. Die Verordnung für die Berufsausbildung zum Mediengestalter Digital und Print tritt zum 1. August 2013 in Kraft. Vom Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) wurde eine Kurzinformation erarbeitet, die ab sofort über die Verbände Druck und Medien erhältlich sind.

Sobald die Verordnung veröffentlicht ist, wird vom ZFA eine Neuauflage der Informationsbroschüre „Mediengestalter Digital und Print“ aufgelegt. Gleichzeitig wird auch das Tool zur Erstellung des betrieblichen Ausbildungsplans um die neuen Wahlqualifikationen ergänzt, so dass auch weiterhin einfach möglich sein soll, betriebliche Ausbildungspläne online zu erstellen. 

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Printelektronik: Legt der Umsatz 2018 um 16 Prozent zu?

OE-A-Mitgliedsunternehmen sehen Zuwächse entlang der gesamten Wertschöpfungskette

In halbjährlichen Geschäftsklimaumfragen erhebt die OE-A (Organic and Printed Electronics Association), eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA, ein Stimmungsbild ihrer internationalen Mitglieder – vom Materiallieferanten bis zum Endanwender – hinsichtlich Umsatz, Auftragseingang, Investitionen und Beschäftigung. Die aktuelle Geschäftsklimaumfrage der OE-A zeigt, dass in der organischen und gedruckten Elektronik die Zeichen weiter auf Wachstum stehen. Mehr als 80 Prozent der Befragten erwarten, dass die Branche sich im kommenden Jahr weiter positiv entwickeln wird.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Aus Zweifel an den tarif- und arbeitsrechtlichen Bedingungen bei der Herstellung wurden in Dänemark 1.200 Wahlplakate eingestampft. Zurecht?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...