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Neuer Gefahrgut-Ratgeber soll über Unternehmerpflichten aufklären

Wohin mit gebrauchten Druckmaschinen-Reinigungstüchern?

Der neue Ratgeber von Mewa sagt genau, wie gebrauchte Putztücher richtig zu behandeln sind.


                        

Wer Verschmutzungen zum Beispiel an Druckmaschinen aufnimmt, sollte wissen, welche Gesetze für den Umgang mit gebrauchtem Putzmaterial zu beachten sind. Deshalb hat die Mewa Textil-Service AG & Co. jetzt einen kompakten Ratgeber veröffentlicht, der über aktuelle Pflichten und Verantwortlichkeiten informieren und praxisnahe Tipps für die Umsetzung geben soll. 

Die Pflichten betreffen Lagerung, Transport und Entsorgung von gebrauchtem Putzmaterial, das mit gesundheits- oder umweltgefährlichen Chemikalien verschmutzt ist oder von dem eine Brand- oder Explosionsgefahr ausgeht. Einweglappen und -tücher sind üblicherweise als gefährlicher Abfall zu entsorgen – mit allen Dokumentationspflichten, die dazugehören.

Einfacher wird es beim Einsatz von Mehrwegputztüchern, fallen sie doch unter das Gefahrguttransportrecht und nicht unter das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Aber ganz gleich, ob Ein- oder Mehrweg, „Verstöße gegen die geltenden Vorschriften sind kein Kavaliersdelikt“, warnt Michael Ballermann, Leiter Arbeitssicherheit und Gefahrgut bei Mewa. So sieht beispielsweise das Gefahrgutrecht für Umweltsünder Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor. Mit der Putztuch-Versorgung können auch externe Dienstleister beauftragt werden.

Der „Textil-Management-Guide Gefahrgut“ nennt nützliche Punkte, auf die man bei der Auswahl eines solchen Dienstleisters achten sollte. Mehrwegputztücher können eine geeignete Lösung sein. Dabei fallen keine Kosten für Einwegmaterial, kein Aufwand für Beschaffung, Lagerhaltung und Logistik an. Der Dienstleister (zum Beispiel Mewa) bringt, holt, wäscht und ersetzt die Textilien bei Bedarf. Darüber hinaus stellt Mewa seine Safety-Container namens Sacon zur Verfügung, in denen verschmutzte Tücher gesammelt werden. Wenn der Fahrer die Container abholt, macht er auch gleich die Beförderungspapiere fertig und kennzeichnet die Behälter. So sollen sich die Anwender darauf verlassen können, dass sie alle relevanten Sicherheits- und Umweltvorschriften rund um die Tücher einhalten, ohne sich um die Details kümmern zu müssen, wie Michael Ballermann weiter berichtet. Bis zu 50 Mal sollen die Tücher gewaschen und wiederverwendet werden können. Die Broschüre „Textil-Management-Guide Gefahrgut“ kann unter http://www.mewa.de bestellt werden.

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