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Neuer Presto II für Druckerei Albisrieden Zürich

Ablösung für Sammelhefter mit Baujahr 1978
 

Das DAZ-Team mit (von links) Sven Aregger (Weiterverarbeitung), Andreas Müller (Leiter Weiterverarbeitung), Luciano Marchesi (pensionierter Leiter Weiterverarbeitung), Reto Hauri (Geschäftsleiter), Jutta Rausch (Weiterverarbeitung), Gregor Notter (Weiterverarbeitung) und Wendelin Lipp (Geschäftsleiter) zusammen mit Richard Hofer (hinten), Verkaufsleiter Müller Martini Schweiz, im Print Finishing Center von Müller Martini in Zofingen vor dem neuen Sammelhefter Presto II.

Die Schweizer Druckerei Albisrieden Zürich (DAZ) ersetzt in diesem Frühling einen Sammelhefter 221 des Baujahrs 1978 durch einen neuen Presto II von Müller Martini. Die neue Maschine soll nicht nur die Flexibilität erhöhen, sondern mit Hilfe des Rillrads Twin Score im Umschlagfalzanleger auch die Qualität der Printprodukte.

Er laufe zwar noch immer wie ein "Örgeli", allerdings wäre eine umfassende Revision nicht mehr ökonomisch gewesen, sagt Wendelin Lipp, der zusammen mit Caroline Hüsler und Reto Hauri Besitzer und Geschäftsleiter der DAZ ist, über den alten Sammelhefter 221. Lipp hatte die Maschine mit Baujahr 1978 im Jahr 1997 als Secondhand-Maschine mit sechs Anlegern und 19 Betriebsjahren auf dem Buckel installiert.

Jetzt entscheid sich das 1947 gegründete Unternehmen mit Vorstufe, vier Druckmaschinen (dreimal Bogenoffset, einmal HP Indigo Digital) und Weiterverarbeitung für einen neuen Sammelhefter Presto II von Müller Martini.  Dieser verfügt neben drei Doppelanlegern und einer Handauflage auch über einen Umschlagfalzanleger mit integriertem Rillrad Twin Score. Das Rillrad mit einer Kerbe in W-Form rillt den Umschlag zweimal sehr nahe beieinander. Die Papierfasern werden so auch bei unterschiedlichen Umschlagtypen und Grammaturen beim Rillen kaum verletzt, und ein Faserbruch beim Falzen wird verhindert.

Ein weiteres Argument für die Maschine sieht Wendelin Lipp darin, dass die Maschine "digital ready" ist. "Wir drucken seit bald zehn Jahren auch digital im High-End-Bereich, da macht es natürlich Sinn, wenn neue Weiterverarbeitungs-Systeme digital-ready sind." Weil sich viele Borschüren-Auflagen bei der 30 Mitarbeiter beschäftigenden DAZ im kleineren und mittleren Bereich bewegen, erwartet der Geschäftsleiter vom neuen Sammelhefter auch schnellere Umrüstzeiten.

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