Weiterempfehlen Drucken

Nordkurier installiert Versandraumlinie von Ferag im neuen Druckzentrum

Für eine zielgruppenorientierte Optimierung der Lokalausgaben
 

Das Fly-Stream-Vorsammelsystem ist für die 20-in-1-Produktion ausgelegt und soll das gestiegene Beilagenvolumen bewältigen.

Im neu errichteten Druckzentrum des Nordkuriers in Neubrandenburg, in dem erst im Mai eine neue KBA-Commander-CT-Rotation in Betrieb gegangen ist, wurde eine Versandraumlinie von Ferag installiert. Im Zentrum steht dabei eine Roll-Sert-Drum-Einstecktrommel, die maximal 36.000 Exemplare in der Stunde verarbeitet. Ihr wurde das Fly-Stream-Vorsammelsystem zur Seite gestellt, das für die 20-in-1-Produktion ausgelegt ist und so das gestiegene Beilagenvolumen bewältigen soll.

Durch die Kombination aus einer modernen Zeitungsrotation und einem flexiblen Einstecksystem soll die Voraussetzung für die zielgruppenorientierte Optimierung der Lokalausgaben des "Nordkuriers" geschaffen werden. Der Nordkurier erreicht mit seinen 14 Regionalausgaben eine Druckauflage von rund 100.000 Exemplaren. Sonstige Verlagsprodukte, wie Beilagen und Magazine sowie externe Lohnaufträge, runden das Auftragsspektrum ab. Mit der Investition in den Standort Neubrandenburg will der Verlag den gestiegenen Anforderungen in puncto Qualität, Produktivität und Flexibilität Rechnung tragen und den Druckstandort Neubrandenburg langfristig absichern. Für die Druckproduktion wurde erst im Mai 2012 eine Commander CT von KBA in Betrieb genommen.

Die Kleinteiligkeit der Auflagen und das gleichzeitig steigende Beilagenvolumen verlangen ein gute Planung und Organisation, was nur mit einem modernen Versandraum zu bewerkstelligen sei, wie der Geschäftsführer von Nordost-Druck, Lothar Prehn, erklärt. Die neue Versandraumlinie von Ferag ist modulare konfigurierbar, besitzt laut Hersteller bedarfsorientierte Leistungskriterien und ermöglicht so eine hohe Produktionsvielfalt.

 

Einen weiteren Fokus legte die Verlagsgruppe darauf, die neu geschaffenen Ressourcen neben der Tageszeitungsproduktion durch die Herstellung von Magazinen und Beilagen auszulasten. Die Voraussetzung dafür wurde durch die Integration einer SNT-U-Schneidetrommel sowie des Inline-Heftsystems Stream-Stitch in die Versandraumlinie geschaffen. Mit dem dadurch erweiterten Produktspektrum sollen sich die Wirtschaftlichkeit und die Präsenz auf dem Markt verbessern und praktisch alle Anforderungen des Markts abdecken lassen.

Anzeige

Mehr zum Thema

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

"Germany first" für Bildband „Obama – The Call of History“

Zur Wurzel-Mediengruppe gehörender Status Verlag vertreibt amerikanische Originalausgabe des Bildbandes exklusiv und vorab im deutschsprachigen Raum

Diesmal heißt es Germany first! In den USA kommt er erst am 27. Juni in den Handel: der 320-seitige Bildband „Obama – The Call of History“. Doch im deutschsprachigen Buchhandel ist der hochwertige Bildband mit 275 Bildern und Texten von Peter Baker, Chefkorrespondent des Weißen Hauses für die New York Times, bereits jetzt erhältlich.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Welches Trocknungsverfahren setzen Sie ein?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...