Weiterempfehlen Drucken

Nordkurier investiert in KBA Commander CT

Doppeltbreite 32-Seiten-Rotation ersetzt 20 Jahre alte KBA Express

Bei einem Projektgespräch in Neubrandenburg (v.l.n.r.): 
Severino Venditti und Marco Fenile von Ferag; Martin Blume von mb³; KBA-Projektmanager Thomas Bergmann; Lothar Prehn, Geschäftsführer Nordost-Druck; Lothar Walther, Walther & Partner Neustrelitz; Wolfgang Fechner, Elektroplanung Neustrelitz; Michael Weidenbach, Graphic Engineering; Lutz Schumacher, Geschäftsführer Nordkurier-Verlagsgruppe sowie Christoph Hübner, Nordost-Druck.

Die Verlagsgruppe Nordkurier in Neubrandenburg hat beim Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer (KBA) eine doppeltbreite 32-Seiten-Anlage Commander CT bestellt. Die Maschine im Berliner Format mit zwei Drucktürmen und einem KF-5-Falzwerk soll Anfang 2012 bei der Tochergesellschaft Nordost-Druck GmbH & Co. KG aus dem Neubrandenburger Datzeberg eine fast 20 Jahre alte 64-Seiten-Anlage KBA Express ersetzen.

Die neue Rotation, mit der das Verlagshaus nach eigener Aussage den gestiegenen Anforderungen in puncto Qualität, Produktivität und Flexibilität Rechnung trage, besitzt eine Maximalleistung von 45.000 Zeitungen in der Stunde und wird mit zwei Pastomat-Rollenwechslern ausgestattet sein, die auf 7/8- und 3/8-Bahnbreiten für Spadia-Produktionen vorbereitet und in eine automatische Rollenbeschickung mit Patras A integriert sind. Zur Ausstattung gehört laut KBA aber auch Schnittregister-, Papierbahnkanten- und Mittenregelungen, Bahnlaufregelungen, ein Skip Slitter, Half Cover, Zip'n'Buy sowie ein Stranghefter. Die KBA Ergo-Tronic-Leitstandtechnik soll in das Produktionsplanungs- und Voreinstellungsystem Print von EAE integriert werden.

Dank der höheren Produktivität und der schnelleren Jobwechsel werde das Druckhaus, so Nordost-Druck-Geschäftsführer Lothar Prehn, trotz der gegenüber der Vorgängermaschine halbierten Seitenkapazität die Voraussetzungen für die zielgruppenorientierte Optimierung der Lokalausgaben des Nordkurier und für die Erweiterung des Print-Portfolios schaffen.

Die Verlagsgruppe Nordkurier

Mit einer Druckauflage von rund 95.000 Exemplaren erscheint der Nordkurier in Ostmecklenburg, im südlichen Vorpommern sowie im Landkreis Uckermark im nördlichen Brandenburg. Neben der Tageszeitung gibt der Kurierverlag acht Ausgaben des Wochenblattes "Anzeigenkurier" mit einer Gesamtauflage von 321.000 Exemplaren heraus. Zudem gelte das Medienhaus als wichtigster privater Postdienstleister im äußersten Nordosten Deutschlands. Mit seinen 13 Regionalausgaben ist der Nordkurier Mitglied im International Newspaper Color Quality Club 2010-2012 der WAN-Ifra.

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Bernhard Niemela und Annika Böhringer neue Dozenten an der ABP

Social-Media-Experten unterrichten im Seminar „Social Media für Fachzeitschriften“

Erstmals hatte die renommierte Akademie der Bayerischen Presse (ABP) in diesem Jahr das Seminar „Social Media für Fachzeitschriften“ im Programm. Als neue Dozenten wurden hierfür Bernhard Niemela (Geschäftsführer des Ebner-Tochterunternehmens Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft) und Annika Böhringer (Redaktionsleitung print.de) nach München eingeladen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Rechnen Sie mit einem starken Jahresendgeschäft?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...