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Offenbach als Standort für nationales Senefelder-Museum?

Erfahrungen aus den Niederlanden ermutigen
 

Anlässlich der Tagung vom „Stein zum Chip“ hatten Fachleute in Valkenswaard Gelegenheit, sich von dem Vorbildcharakter des dortigen Steindruckmuseums für Offenbach zu überzeugen. Von links nach rechts an einer Johannisberg-Steindruckschnellpresse Harry Neß (IADM), Alan Marshall (AEPM), Gerhard Kilger (ISS) und Peter-Louis Vrijdag (Museumsgründer). Foto: Frank van Oortmerssen

Was für Offenbach bisher nur ein Wunsch ist, das wurde in Valkenswaard mit dem „Nederlands Steendrukmuseum“ bereits realisiert. Dort fand Anfang November eine von der „Association of European Printing Museums (AEPM)“ und dem „Internationalen Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte (IADM)“ zusammen mit dem Museum organisierte dreitägige Fachtagung statt: „Vom Stein zum Chip – Alois Senefelder und die Erfindung der Lithographie im internationalen Kontext“.

Zu den Teilnehmern aus zehn Ländern zählten auch Dr. Harry Neß (Vorsitzender des IADM), der zum Thema „Medienarchäologie – Eine neue Disziplin für neue Aufgaben“ referierte, und Dr. Gerhard Kilger (Vorsitzender der Internationalen Senefelder Stiftung – ISS), der die „Geschichte der künstlerischen Lithographie“ vortrug.

Aus dieser Fachtagung heraus wird von dem ehemaligen ISS-Vorsitzenden und Direktor des Deutschen Zeitungsmuseums Dr. Roger Münch gemeinsam mit der Direktorin des Gutenberg-Museums, Dr. Annette Ludwig, eine gleichnamige Wanderausstellung entstehen, die Kilger und Neß 2018 auch nach Offenbach ins „Haus der Stadtgeschichte“ holen wollen. Beide sehen darin die Chance, damit den Realisierungsbeginn eines „Deutschen Lithographie- und Steindruckmuseums“ einzuleiten. Nach Auffassung der Fachleute „könnte für Offenbach ein Senefelder-Museum das sein, was für Mainz das Gutenberg-Museum ist“, ein Standort, „der Besucher aus der ganzen Welt anzieht“.

[HN/siw]

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