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Offsetdruck Ockel investiert in eine KBA Rapida 106 im individuellen Design

Produktionskapazität um fast 40 Prozent gegenüber der alten Druckmaschine gesteigert

Bei der Offsetdruck Ockel GmbH in Kriftel wird seit dem Spätsommer mit einer KBA Rapida 106 mit vier Farben und Lackturm produziert.

Die Offsetdrucker Ockel GmbH mit Sitz im hessischen Kriftel produziert seit kurzem mit einer neuen Rapida 106 von KBA. Veränderungen in der Auftragsstruktur brachten das Unternehmen zu der Entscheidung, eine alte Vierfarben-Druckmaschinen zu ersetzen. Die neue KBA Rapida 106 im individuellen Design ist mit vier Farben plus Lackwerk ausgestattet, druckt alkoholfrei mit einer Leistung von bis zu 20.000 Bogen/h und beschert der Offsetdruckerei einen Kapazitätzuwachs von 35 bis 40 Prozent gegenüber der bisherigen Technik.

„Mit der Rapida 106 sind wir 35 bis 40 Prozent schneller im Vergleich zur bisherigen Technik“, erklärt Thomas Schneider, Assistent der Geschäftsleitung. Durch die Inline-Regelsysteme werde zudem Makulatur reduziert und die Jobwechsel gehen um 30 bis 40 Prozent schneller vonstatten. Zur Ausstattung der neuen KBA Rapida 106 gehören die ziehmarkenfreie Anlage, auskuppelbare Farbwerke, die Vorbereitung der Maschine für die UV-Produktion sowie die Maximalleistung von 20.000 Bogen/h. Auch wenn das Unternehmen im Akzidenzbereich eher klassisch aufgestellt ist, unterscheidet es sich von vielen Kollegenbetrieben durch relativ hohe Auflagen. Die Leistung von 20.000 Bogen/h trage dazu bei, dass die Maschine nicht zu lange mit einem Job blockiert ist. Eine Milliion bedruckte Bogen pro Woche beträgt laut Schneider derzeit der Output im Zwei-Schicht-Betrieb. Er lässt sich nach Einschätzung der Geschäftsleitung aber noch moderat steigern.

„Die individuelle Gestaltung der Rapida 106 hat uns ebenso gut gefallen“, erläutert Geschäftsführer Eberhard Ockel. „Häufig kommen Kunden zum Abstimmen ins Haus. Die sind beeindruckt, weil sie so eine Druckmaschine noch nie gesehen haben.“ Neben der Optik hat die Folierung der gesamten Maschine aber noch zwei andere Effekte: Zum Einen wird so stets darauf geachtet, sie in einem optisch perfekten Zustand zu halten. Und zum anderen ist bei einem eventuellen Weiterverkauf nach sechs oder acht Einsatzjahren die Originallackierung unter der Folienschicht noch so gut wie neu.

Umweltschutz im Fokus

Die Offsetdruck Ockel GmbH hat sich zudem die ökologische und standardisierte Druckproduktion auf die Fahnen geschrieben und verfügt über alle gängigen Zertifikate wie FSC und PSO. Deshalb legt das Unternehmen großen Wert auf den alkoholfreien Druck an der Rapida 106, dem Einsatz von mineralölfreien Druckfarben und chemiefrei belichteten Druckplatten. Die ebenfalls mögliche klimaneutrale Produktion spiele zwar noch keine herausragende Rolle, werde aber immer häufiger eingesetzt. Das Unternehmen verfügt über eine eigene Photovoltaik-Anlage, sichert über die Wärmerückgewinnung aus den Druckmaschinen-Kompressoren die Beheizung der Geschäftsräume und plant derzeit ein energiesparendes Beleuchtungskonzept auf der Basis von LEDs.

Derzeit beschäftigt Offsetdruck Ockel 26 Mitarbeiter, die für eine vollstufige Produktion in mindestens zwei Schichten sorgen. Bei Bedarf schafft eine dritte Schicht zusätzliche Kapazitäten. Auch in der Vorstufe und Weiterverarbeitung wird aktuelle Technik eingesetzt: Eine neue Agfa-CtP-Anlage sowie Druckweiterverarbeitungsmaschinen von Stahl, Polar und Müller Martini tragen zu kurzen Durchlaufzeiten bei. Zum Kundenkreis gehören vorwiegend Fluggesellschaften, Automobilhersteller, Banken, Werbeagenturen und Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie.

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