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Online-Streitbeilegung: Internet-Händler sollten auf europäische Plattform verlinken

BVDM informiert über die Verlinkungspflicht
 

Seit Mitte Februar gibt es eine europäische Plattform für die Online-Streitbeilegung. Online-Dienstleister und -Marktplätze sind aufgefordert, auf die Plattform zu verlinken.

Seit Mitte Februar gibt es eine europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung, auf die in der EU niedergelassene Unternehmer, die Online-Kaufverträge oder Online-Dienstleistungsverträge eingehen – also auch Online-Druckanbieter auf ihren Website verlinken müssen. Auch in der Union niedergelassene Online-Marktplätze müssen einen entsprechenden und leicht zugänglichen Link zur Streitbeilegungsplattform integrieren. Daruf hat der Bundesverband Druck und Medien in der vergangenen Woche hingewiesen.

Grundlage für die neue Regelung ist laut BVDM die EU-Verordnung über Online-Streitbeilegung in Verbraucherangelegenheiten (ODR-Verordnung). Ziel sei eine unabhängige, transparente und faire außergerichtliche Online-Beilegung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern. Zugleich soll so das Vertrauen in den Online-Handel vor allem bei grenzüberschreitenden Online-Geschäften gestärkt werden. „Die deutsche Druckindustrie legt größten Wert auf Verbraucherschutz und rundum zufriedene Kunden", erklärte dazu Dr. Paul Albert Deimel, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband Druck und Medien (BVDM). Aus Sicht des BVDM sei die Plattform daher als weiteres Instrument zur Streitbeilegung zu begrüßen.
 
Die mehrsprachige Plattform informiert ausführlich über die einzelnen Schritte des Streitbeilegungsverfahrens. In Deutschland allerdings gibt es, so der BVDM, bisher noch keine Streitbeilegungsstelle, da das deutsche Verbraucherstreitbeilegungsgesetz noch nicht in Kraft getreten ist. Damit werde jedoch im Frühjahr gerechnet.
 
Hier geht es zur europäischen Plattform zur Streitbeilegung.

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