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PLS wird erster europäischer Beta-Tester der KM-1 von Konica Minolta

Markkleeberger Unternehmen will mit dem UV-Inkjetdruck im B2+-Format neue Märkte erschließen
 

Die KM-1, ein UV-Inkjetdrucksystem im Format B2+, soll noch im März ihre Produktion bei PLS Print Logistic Services Germany in Markkleeberg aufnehmen.

Die PLS Print Logistic Services Germany GmbH in Markkleeberg ist der erste europäische Anwender der UV-Inkjet-Bogendruckmaschine KM-1 von Konica Minolta. Wie der Hersteller bekannt gab, soll das B2+-Drucksystem, das im Januar geliefert wurde, seine Produktion noch in diesem Monat aufnehmen. PLS war nach Aussage des Vorsitzenden Arndt Eschenlohr auf der Suche nach Alternativen zu seinen Gravuflow-Farbwerken und will mit der KM-1 zudem neue Märkte, wie beispielsweise den Verpackungsdruck, erschließen.

PLS ist ein Tochterunternehmen des US-Online-Druckservices "Overnight Prints", der weltweit 400 Mitarbeiter, darunter 70 in Europa, beschäftigt.

In der Vergangenheit hatte PLS neben dem Offsetdruck auch Digitaldrucksysteme der Bizhub-Reihe von Konica Minolta eingesetzt. Wie PLS erklärte, sei der Offsetdruck jedoch zunehmend unpraktischer, da der Ausschuss in etwa 70 bis 150 Bögen pro Job betrage und das Geschäftsmodell von PLS jedoch auch einer durchschnittlichen Auflage von nur 160 Druckbögen basiere. Wie Arndt Eschenlohr, der Vorsitzende der PLS Print Logistic Services Germany GmbH, erklärte, erwarte man mit der KM-1 künftig höchstens fünf bis zehn Bögen Ausschuss. Zudem sei die Qualität des Inkjetdrucksystems seiner Meinung nach besser als im Offsetdruck.

Für PLS birgt die KM-1 drei wichtige Vorzüge. Zum einen sei dies die verbesserte Papier-Handhabung sowie die Workflow-Technologien. Zum anderen erlaube der Einsatz von UV-Druckfarben die schnelle Weiterverarbeitung der Drucke bei Verwendung von Standard-Offset-Papieren. Dies bedeute keine Einschränkung in der Bedruckstoffwahl auf Digitaldruck-Substrate sowie den Wegfall einer Vorbeschichtung der Medien. Der dritte Grund für die Wahl der KM-1 sei zudem die Produktionskapazität sowie die Qualität der Drucke gewesen.

Wie Konica Minolta erklärt, unterliege der gesamte Druckprozess der KM-1 einem geschlossen Qualitätskontroll-Kreislauf. Dazu gehörten das Inkjet-Manager-Digital-Front-End und die herstellereigenen Piezo-Shear-Mode-Tintenstrahldruckköpfe, die eine Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi liefern sollen. UV-CMYK-Tinten wurden, so Konica Minolta, speziell für den Druck auf Offset-Substraten bei hoher Geschwindigkeit entwickelt. Das Medienformat der KM-1 beträgt 585 x 750mm bei einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 3.000 Bögen pro Stunde und einer Medien-Stärke von 0,06 bis 0,6 mm.

Der offizielle Vertriebsstart der KM-1 soll zur Drupa (31. Mai bis zum 10. Juni) in Düsseldorf erfolgen. Konica Minolta wird dort auf 2.400 m²  Fläche in Halle 8B, Stand A65 vertreten sein.

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