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PSL: Sinarback 54 und Durst Epsilon Plus im Praxis-Einsatz

Anwenderreportage beim Herforder Bilddienstleister HTH

Mit einem Rund-um-Service, hart kalkulierten Preisen und Spezial-Know-how hat sich der Herforder Bilddienstleister einen Namen in Sachen Möbelfotografie gemacht. Das Team um Fotografenmeister Hempelmann arbeitet auch mit einem von PSL Photosysteme vertriebenen 22-Megapixel-Rückteil Sinarback 54 und dem Mittelformat-Fiberglasbelichter Durst Epsilon Plus. Szenenwechsel: Die Sonne wirft ihre weichen Strahlen auf den Parkettfussboden und die Natursteinwand und taucht die samtrote, mit Knöpfen abgesetzte Edelgarnitur in ein warm-einladendes Licht. Die Aufnahme sieht in ihrer lichten Natürlichkeit aus wie ein Einrichtungsvorschlag von »Schöner Wohnen«. In Wirklichkeit hingegen ist sie eine perfekte Illusion: Das »Wohnzimmer« steht keineswegs in einem Appartement, sondern in zentraler Lage von Herford gelegenen Hallen des HTH Studios für Fotografie und Werbung. Der Naturstein ist zwar echt, allerdings nur fingerdick auf eine Spanplatte aufgeklebt. Der Stoffbezug der Sitzgarnitur ist in Wirklichkeit grün und am EBV-Arbeitsplatz neu bepolstert worden. Und auch die Knöpfe wurden erst nach dem Shooting »angenäht« - per Computermaus. Das Herforder Studio zählt 50 Mitarbeiter: Tischler, Maler, Elektriker, Dekorateure...Vor allem aber: Fotografen, Laborfachkräfte sowie eine steigende Zahl an Spezialisten in elektronischer Bildverarbeitung (EBV) und Datenmanagement. »Ohne Digitalisierung wären wir definitiv nicht mehr konkurrenzfähig«, erklärt Bernd Hempelmann, Geschäftsführer des Unternehmens, während er durch die mit mehreren MAC-Rechnern und Trommelscannern bestückte EBV- Abteilung geht. »Abgesehen davon, dass viele Kunden inzwischen digitale Daten verlangen: Auf rein analogem Weg könnten wir bei unserer Größe keinesfalls so schnell, flexibel und hochqualitativ reagieren, wie das unsere Abnehmer von uns erwarten. Wenn ein Kunde anruft und sagt, er will bis Ende der Woche acht Garnituren fotografiert haben, bekommen wir das hin.« Hinzu kämen vermehrt Änderungen im Design und Aufbau der Exponate, die sich am Rechner schneller und kostengünstiger als auf herkömmlichen Weg realisieren lassen. Da würden Farben, Details oder bestimmte Applikationen ergänzt, oder auch mal eine Küche »von links nach rechts gestrickt«. Bisher produzieren die Herforder den überwiegenden Teil der jährlich ca. 15.000 Aufnahmen zwar noch überwiegend analog mit insgesamt 14 Sinar-Fachkameras. Jedoch werden alle Daten zur Weiterverarbeitung und Datenbankhinterlegung mithilfe eines Trommelscanners digitalisiert. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen inzwischen über zwei Digitalrückteile des gleichen Herstellers: Während das Leaf DCB II Live bereits seit 1995 im Einsatz ist, hat sich HTH zu Beginn des Jahres für das neueste und potenteste Sinar-Rückteil entschieden: das Sinar-Back 54. Sven Hagmeister, einer von mehreren Digital-Imaging- Experten bei HTH: »Die Bildqualität des Sinarbacks 54 ist auf hybridem Weg kaum zu erreichen – da muss schon alles stimmen: ein hervorragendes Dia mit einer Mindestgröße von 13x18 Zentimetern und ein Scan in Top-Qualität. Aber der erfordert natürlich deutlich mehr Zeit – und die haben wir wegen der immer knapper werdenden Zeitvorgaben einiger Kunden immer seltener.« Deswegen investiert der Bilddienstleister in ein weiteres Sinarback 54. Digitale Großformatprints druckt das HTH Fotostudio auf Durst Epsilon Plus aus, während bei kleineren Formaten ein digitales Minilab zum Einsatz kommt. »Weder in puncto Geschwindigkeit noch hinsichtlich der variablen Kosten gibt es Geräte mit vergleichbarem Profil«, so die Meinung Hempelmanns. Auch den Support durch PSL Photosysteme bewertet der HTH-Chef, der schon seit vielen Jahren mit dem deutschlandweiten Exklusivvertreiber für Durst und Sinar zusammenarbeitet, als überaus positiv.

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