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Papierfabrik August Koehler investiert 35 Mio. Euro

Ausrüstung und Logistik am Standort Oberkirch soll modernisiert werden

Die Papierfabrik August Koehler wird in den nächsten drei Jahren 35 Mio. Euro in den Standort Oberkirch investieren.

Die Papierfabrik August Köhler AG will in den nächsten drei Jahren 35 Mio. Euro in den Standort Oberkirch investieren. Das Geld werde sowohl in die Ausrüstung als auch in die Logistik fließen und so die Zukunft des Werkes und seiner mehr als 900 Mitarbeiter sichern. Die Umsetzung des Investitionspaketes soll zügig beginnen und gegen Ende 2014 abgeschlossen sein.

Die millionenschwere Investition wird nach Aussage der August Köhler AG eine vollautomatische Rollenverpackung für Fein- und Dekorpapiere, eine komplett neue Formatausrüstung für Selbstdurchschreibe- und Dünndruckpapiere, eine zentrale Paletten-Verpackungsanlagen, eine Rollenpackmaschine für Dünndruckpapiere und ein vollautomatisches Hochregallager einschließlich Versand umfassen. Das Hochregallager werde bis zu 16.000 Stellplätze bieten. Eine neue Pilotstreichanlage im Bereich Forschung und Entwicklung sei ebenfalls des Projektes.

„Nachdem in den letzten Jahren der Schwerpunkt der Investitionen in den Standorten Kehl, Greiz und Weisenbach lag, wird es diese Investition in den kommenden Jahren ermöglichen, mit hoher Effizienz 160.000 Tonnen Spezialpapiere in Oberkirch zu produzieren und neue Lösungen für unsere Märkte zu entwickeln. Am Standort Oberkirch ist dies die größte Einzelinvestition seit 30 Jahren“, erklärt Kai Furler, Vorstandsvorsitzender der Koehler Paper Group.

Die Koehler Paper Group ist ein familiengeführter Konzern mit über 200-jähriger Tradition. An den badischen Standorten Oberkirch, Kehl und Weisenbach sowie im thüringischen Greiz werden mit 1.800 Mitarbeitern ca. 500.000 Tonnen thermosensitive Papiere, Selbstdurchschreibepapiere, Feinpapiere, technische Papiere, farbige Recyclingpapiere, Dekorpapiere und Holzschliffpappe hergestellt. Der Gesamtumsatz 2011 beträgt nach Aussage des Unternehmens rund 700 Mio. €.

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