Weiterempfehlen Drucken

Papierfabrik Reflex erhält Dampf aus Heizwerk von Getec

Vertrag über maßgeschneiderte Energieversorgungslösung unterzeichnet
 

Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r): Dieter Raak, Prokurist und Leiter Produktion, Technik, Managementsysteme und Hariolf Koeder, Geschäftsführer (beide Papierfabrik Reflex), Volker Schulz, Vorstandssprecher und Hans-Marcus Knoll, Vorstand Technik und Betrieb (beide Getec Heat & Power AG).

Die Papierfabrik Reflex GmbH & Co. KG (Düren) wird zukünftig mit Dampf aus einem Heizwerk versorgt, das vom Energiedienstleistungsunternehmens Getec Heat & Power AG (Magdeburg) errichtet und betrieben wird. Mit der neuen Dampferzeugungsanlage sollen der Papierfabrik bis zu 15 Tonnen Dampf pro Stunde zur Verfügung gestellt werden. 

Am 21. Mai 2015 fand die Vertragsunterzeichnung für die neue Energieerzeugungsanlage – die von Getec im Contracting errichtet und für 10 Jahre betrieben wird – statt. Im Zuge der Neustrukturierung der Papierfabrik, die im Februar 2015 von deutschen Investoren unter Führung eines privaten Familienkonsortiums und des Papierverarbeiters May + Spies übernommen wurde, setzt das Unternehmen jetzt auf eine eigenständige Dampfversorgung. Die Papierfabrik Reflex beabsichtigt, in den nächsten Jahren mehrere Millionen Euro am Standort Düren zu investieren und die Produktion auszubauen. Bisher wurde Reflex von einem Nachbarunternehmen mit versorgt. 

Um den Standort langfristig zu sichern, spielte die Wirtschaftlichkeit der neuen Energieversorgung laut Reflex eine wichtige Rolle. Die neue Anlage arbeitet laut einer Pressemitteilung beider Unternehmen ressourcenschonend. Sie soll eine hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit für die Versorgung der Papierproduktion mit dem benötigten Dampf bieten.

Doch nicht nur das technische Konzept war ausschlaggebend für die Entscheidung der Geschäftsführung der Papierfabrik: Getec errichtet und betreibt die Anlage im Contracting. Das heißt, dass von der Planung und Errichtung über die Finanzierung, den Betrieb, die Wartung und Instandhaltung, alle Leistungen von Getec erbracht werden. Reflex erhält laut eigenen Angaben ein Rundum-Sorglos-Paket für 10 Jahre und will sich so – von den Aufgaben der Energieversorgung entlastet – auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. 

Anzeige

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Deutscher Drucker 6/2017: FSC und kein Ende ...

Demnächst in Ihrem Briefkasten und ab sofort im print.de-Shop bestellbar

Leserreaktionen auf Veröffentlichungen von Deutscher Drucker und print.de gibt es immer wieder. Vor einigen Tagen löste eine Veröffentlichung, in der die Zertifizierung durch FSC/PEFC ungewöhnlich scharf kritisiert wird, sogar eine Flut an Kommentaren aus. Warum das, was war passiert? Christian Aumüller, Geschäftsführer von Aumüller Druck in Regensburg, hatte in einem Deutscher-Drucker/print.de-Interview (Deutscher Drucker Nr. 5/9.3.2017) die ökologische Sinnhaftigkeit der FSC-/PEFC-Zertifizierung von Druckpapieren hinterfragt. Und das traf offensichtlich den Nerv zahlreicher ebenfalls verärgerter Druckereiunternehmer. Solidarisch brachten sie ihren Unmut über die FSC/PEFC-Zertifizierungspraxis und deren Relevanz für die Branche zum Ausdruck. Die Kommentare finden Sie in dieser Ausgabe.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Sport- und Gesundheitsangebote für Mitarbeiter?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...