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Parat Druck investiert in eine Speedmaster XL 75-5L im F-Format

Münchener Druckdienstleister erweitert sein Produktionsspektrum um den Cover- und Verpackungsdruck
 

Die Parat Druck und Verlags GmbH in München hat in eine Speedmaster XL 75-5L im F-Format investiert und erweitert damit ihr Produktionsspektrum um den Cover- und Verpackungsdruck.

Die Münchener Parat Druck und Verlags GmbH hat in eine Heidelberg Speedmaster XL 75-5L investiert. Mit der Fünffarbenmaschine im F-Format 605 x 740 mm will sich der Mediendienstleister künftig noch stärker auf den Bereich des Cover- und Verpackungsdrucks konzentrieren. Die neue Offsetdruckmaschine ist mit einem Dispersionslackwerk sowie einer IR-Heißlufttrocknung ausgestattet und kann Materialien mit einer Stärke von 0,03 bis 1,0 mm bei 15.000 Bogen/Stunde bedrucken.

Die Installation der neuen Speedmaster XL 75-5L bei Parat Druck erfolgte im Januar 2014. Dank der Konfiguration mit Lackwerk und IR-Trocknung lassen sich die Druckbogen mit bis zu fünf Farben sowie Dispersions- oder Effektlack in einem Durchgang bedrucken und sofort nach dem Druck weiterverarbeiten. Auch das Perforieren, Rillen und Stanzen ist inline möglich, was das Geschäftsfeld des Verpackungsdruckes für Firmeninhaber Stefan Gorkenant und seinen Partner Lutz Rabe besonders interessant macht. Der bisherige Maschinenpark umfasst zudem das 52er-Format und soll auch weiterhin für den konventionellen Akzidenzdruck mit "normalen" Materialien genutzt werden.

„Es wird eine spannende Aufgabe, unsere Erfahrung im Highend-Offset – zum Beispiel der Druck im FM-Raster gekoppelt mit erweiterten Farbräumen wie Aniva – nun mit dem Einsatz von Inline-Effektlacken und mit sehr starken Materialien zu verbinden", erklärt Geschäftsführer und Mitinhaber Stefan Gorkenant. "Unser Know-how zu schwer zu realisierenden Projekten in den Bereich der Verpackungsproduktion zu transferieren, ist ein logischer Schritt.“

Über die Parat Druck und Verlags GmbH

Der Betrieb wurde 1965 von Klaus Rabe gegründet und 2001 von Lutz Rabe und Stefan Gorkenant in Folge eines Generationenwechsels übernommen. Heute produziert das Münchner Unternehmen mit mehr als 12 Mitarbeitern überwiegend Printprojekte der „besonderen“ Art, so kommt zum Beispiel der Offsetdruck auf textilen Oberflächen oder auf schwarzen Kartonagen zum Einsatz, ebenso wie das FM-Raster in Verbindung mit der Aniva-Euroskala.

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