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Perfekter Maschinentausch

Paradowski bringt aufgearbeitete Heidelberg SM 52-5 bei Menne in Lübeck ein
 

V.r.: Geschäftsführer Rainer Menne, Jürgen Nötzel vom Paradowski-Vertrieb und Drucker Stephan Reincke finden die Entscheidung für die SM 52-5 gut

Das Lübecker Druckhaus Menne hat sich in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt. Trotz des schwierigen Branchenumfelds hielten Rainer und Thekla Menne das Unternehmen stets auf Wachstumskurs. Erfolgsfaktoren hierfür waren und sind kluge Investitionen in die Druck- und Vorstufentechnik sowie die Diversifizierung von Produkten und Leistungen. Darüber hinaus gelang dem Unternehmen der Wandel von der Akzidenzdruckerei hin zum medialen Komplettanbieter.

Raum für viele Möglichkeiten

Kein Wunder also, dass die Flächen im Stammhaus in der Lübecker Kanalstraße zu eng wurden. So verlagerte man 2012  die Offsetdruckerei samt Weiterverarbeitung, große Teile des Digitaldrucks, das Papierlager sowie Lagerflächen für Halbfertigerzeugnisse in das ehemalige Gebäude eines großen Textilfilialisten mit über 2.500 m2 Fläche, das zuvor aufwändig saniert worden war. Standort: Rapsacker 10. Mit dieser Vergrößerung der verfügbaren Fläche konnten noch effektivere Produktionsprozesse etabliert und die Leistungsfähigkeit des Medienunternehmens weiter gesteigert werden. Der seit 1990 angestammte Standort mit 700 m2 in der Kanalstraße blieb bestehen. Hier befinden sich der Copyshop mit Digitaldruck, die qualifizierte Datenannahme, der Textildruck sowie der DPD-Service-Point.

Erhaltung der Haptik

Der Großteil der Auflagen bei Menne liegt zwischen 500 bis 5.000 Stück. Doch damit auf die vorhandene Digitaldrucktechnik umzusteigen, kam für Rainer Menne aus haptischen Gründen nicht in Frage. Stattdessen tauschte er lieber eine Zweifarben-A3-Maschine gegen eine Fünffarben im Kleinformat. Nach einer enttäuschenden Besichtigung einer gebrauchten Maschine fand der Unternehmer in Jürgen Nötzel vom Vertrieb des Gebrauchtmaschinenhändlers Paradowski aus Henstedt-Ulzburg, nördlich von Hamburg, einen vertrauenswürdigen Vermittler und Marktkenner. Mit ihm flog Michael Menne mit einem Drucker zur Begutachtung einer gebrauchten Heidelberg Speedmaster SM 52-5 in die Schweiz und ging mit ihm zusammen Punkt für Punkt den Zustand der Maschine durch. Das Gesamturteil fiel sehr positiv aus und man orderte die Maschine.

Hanseatisch korrekt

Nach der Aufarbeitung bei Paradowski konnte eine wie neu erscheinende SM 52-5 bei Menne durch die Paradowski-Techniker installiert werden. Der koordinierte Ablauf und die perfekte Organisation stärkten während der gesamten Transaktion das Vertrauen, das sich zwischen den beiden Handelspartnern aufgebaut hatte. »Die Demontage der alten Maschine sowie die Einbringung der neuen waren einfach perfekt.«

Blick in die Zukunft

Dem 25 Mitarbeiter starken Druckhaus steht ein Führungswechsel bevor. Sohn Michael Menne ist als Kaufmann vor über zehn Jahren in den Betrieb mit eingestiegen und wird das Unternehmen nach angemessener Übergangszeit übernehmen.

Dieser Artikel ist erschienen in Grafische Palette Ausgabe 4/2017.

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