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Permapack AG investiert in Esko Automation Engine und Webcenter

Mehr Automation und Prozesssicherheit in der Packmittelproduktion gewünscht
 

Dank Unterstützung durch Esko-Automatisierungssoftware lässt sich die rapide anwachsende Zahl an umzusetzenden Druckdesigns bei der Permapack AG jetzt zügiger bewältigen.

Die Permapack AG (Rorschach/Schweiz) ist mit der Implementierung von Webcenter und der Automation Engine von Esko einen Schritt in Richtung mehr Prozesssicherheit und Automatisierung der Arbeitsabläufe in der Packmittelproduktion gegangen. Durch die JDF-basierte Anbindung an das Auftragserfassungssystem Theurer C3, einer ERP/MIS-Branchensoftwarelösung für die Druck- und Verpackungsindustrie, werden nun alle Arbeitsabläufe vom Kunden über den Vertrieb bis in die Produktion in einer übergreifenden Prozessmanagementlösung zusammengefasst. Jeder neue Auftrag wird seit Mai 2016 über den modular aufgebauten Workflow-Server Automation Engine und das Online-Freigabe- und Kommunikationstool Webcenter abgewickelt.

Gesucht wurde in Rorschach eine Lösung, um die rapide Steigerung der umzusetzenden Druckdesigns mit Unterstützung einer Automatisierungssoftware zu bewältigen. Da bereits seit langem Artpro, Nexus und ein CDI-Spark-Plattenblichter zum Einsatz kamen, war der Weg hin zu einer durchgehenden Komplettlösung von Esko für den Verpackungs- und Flexodruck nicht mehr weit. Innerhalb von drei Monaten wurde die Implementierung der Automation Engine und Webcenter durchgeführt. Sie steht in direktem Zusammenhang mit dem Ausbau des Digitalen Kompetenzzentrums in Rorschach. Erst vor kurzem hatte Permapack rund sieben Millionen Schweizer Franken in die Ausweitung des Produktionsstandortes Schweiz und dabei insbesondere in den Bereich Flexible Verpackung investiert.

Dank der integrierten Lösungen Automation Engine und Webcenter könne Permapack jetzt die durch den Digitaldruck entstandenen, um 20 Prozent gestiegenen Kleinauflagen innerhalb einer zentralen Automatisierungslösung verwalten und durchführen, so Esko. Wesentlicher Vorteil für Permapack sei es, dass alle intern und extern am Projekt Beteiligten – Kunde, Werbeagentur, Vertrieb, Arbeitsvorbereitung, Druckvorstufe und Produktion – mit ein und derselben Datei arbeiten. Das bedeute eine sehr große Sicherheit im Korrektur- und Freigabeprozess. Noch würden die Vorzüge des Freigabetools Webcenter vorwiegend hausintern genutzt, einige Projekte mit Großkunden, diese über ein eigenes Onlineportal einzubinden, seien aber bereits am Laufen.

In der eigenen Druckerei (77 konventionelle Druckwerke und zwei Digitaldruckanlagen von HP Indigo) werden unter anderem Etiketten, Tubenlaminate, Sachets, Beutel, Folien sowie Wrap-around-Etiketten hergestellt. Zu den speziellen Herausforderungen bei Permapack zählen die Datenaufbereitung der anspruchsvollen Designs der großen Kundensortimente mit vielen einzelnen Versionen sowie die vielfältigen Veredelungsformen, die auf den Zehnfarben-Hybridmaschinen möglich sind. In der Datenbank sind weit mehr als 5.000 Stanzformen sowie rund eintausend Formatzeichnungen für flexible Verpackungen hinterlegt. Sind die Smart Marks einmal erstellt und freigegeben, lassen sie sich immer wieder fehlerfrei abrufen. 

Die Prozesssicherheit im Vergleich zur manuellen Produktion ist mit dem modular aufgebauten Workflow-Server Automation Engine und der Online-Kollaborations-Plattform Webcenter jetzt ungleich höher, heißt es aus der Geschäftsleitung von Permapack. Man gehe davon aus, dass die hauseigene Packmittelproduktion von nun an um rund ein Viertel schneller abgewickelt werden könne.

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