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Philipp Hennevogl ist der neue Mainzer Stadtdrucker

Die Ausstellung seiner Linolschnittdrucke läuft vom 3. September bis 28. November 2010 im Mainzer Gutenberg-Museum

Der Druckgrafiker und Linolschnitt-Spezialist Philipp Hennevogl.

Stadtschreiber sind bekannt. Dass es aber auch Stadtdrucker gibt, zeigt die Gutenberg-Stadt Mainz nun schon zum wiederholten Male. Genau zum 16. Mal hat die Stadt Mainz den Mainzer Stadtdruckerpreis vergeben. Unter mehr als 20 Bewerbern entschied sich die fünfköpfige Jury für den Druckgrafiker Philipp Hennevogl.

Der fünfköpfigen Jury gehörten Dr. Eva-Maria Hanebutt-Benz (ehemalige Direktorin des Gutenberg-Museums), Anton Kokl (Vertreter der Johannes Gutenberg-Universität, Fachbereich Bildende Kunst), Prof. Anja Stöffler (Vertreterin der Fachhochschule Mainz), Mario Derra (Druckgrafiker) sowie Jürgen Schweitzer (Fachjournalist) an.

Kulturdezernentin Marianne Grosse hatte Hennevogl in den Räumen des Gutenberg-Museums den mit 6000 Euro dotierten 16. Stadtdruckerpreis vor einigen Wochen verliehen. Im Rahmen der Veranstaltung war von Dr. Annette Ludwig (Direktorin des Gutenberg-Museums) auch die am 3. September 2010 im Gutenberg-Museum zu Mainz beginnende Ausstellung „Philipp Hennevogl – Mainzer Stadtdrucker 2010/2011“ (Vernissage: 2. September 2010, 18 Uhr) angekündigt worden. Die Ausstellung soll bis zum 28. November 2010) zu sehen sein. 

In ihrer Rede hob Kulturdezernentin Marianne Grosse hervor, dass mit Philipp Hennevogl ein junger Künstler zum Mainzer Stadtdrucker 2010/11 ernannt worden ist, der sich im besonderen Maße um die Weiterentwicklung der Druckgrafik und hier insbesondere um den Linolschnitt verdient gemacht habe. Als Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur der Stadt Mainz freue sie sich darüber, dass die Tradition des Druckens, die schließlich in Mainz ihren Anfang genommen habe, so lebendig sei.

Das Weltmuseum der Druckkunst (Gutenberg-Museum) befindet sich am Liebfrauenplatz 5 in Mainz (siehe auch im Internet unter http://www.gutenberg-museum.de).

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