Weiterempfehlen Drucken

Primus International Printing GmbH investiert 10 Mio. Euro in neues Werk in Großschirma

Online-Portal Primus-Print.de erweitert Angebot zudem mit neuen Großformatdrucksystemen von Océ
 

Robert Schöne, Leiter der Druckvorstufe bei Primus-Print.de und Geschäftsführer Torsten Zech, mit dem neuen Großformatdrucksystem Arizona 360 XT von Océ. Neben der Investition in den XXL-Großformatdruck hat das Unternehmen zudem verkündet, 10 Mio. Euro in den Bau eines zweiten Werkes in Großschirma zu investieren.

Die Primus International Printing GmbH will 10 Mio. Euro in den Bau eines zweiten Werkes in Großschirma, nahe Dresden, investieren. Ein 46.000 m² großes Baugrundstück im Gewerbegebiet "Am Steinberg" ist bereits gekauft. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2013 beginnen. Erst letzte Woche hatte das Unternehmen, das unter der Domain primus-print.de am Markt tätig ist, sein Portfolio um den Bereich Werbetechnik und XXL-Drucke erweitert. Dazu wurde neue Druck- und Weiterverarbeitungstechnik von Océ angeschafft.

Da die Kapazitäten am Produktionsstandort Großschirma vollständig ausgelastet waren, hat das Unternehmen neue Räumlichkeiten in Chemnitz angemietet. Auf 1.200 m² sind hier nun unter anderem das neue Großformatdrucksystem Arizona 360 XT sowie der Flachbett-Cutter Procut 320 XXL von Océ im Einsatz. Damit lassen sich die unterschiedlichsten Materialien, wie etwa Papier, Karton, Pappe, PVC, Folie, Kunststoff, (Acryl-)Glas sowie Holz und Metalle bis zu einer Stärke von 5 cm verarbeiten. Je nach Anwendung kann von der Rolle mit einer maximalen Breite von 2,2 m oder mit Bogen bzw. Platten im Format von bis zu 2,5 x 3,05 m gedruckt werden. Die Weiterverarbeitungsmöglichkeiten umfassen das Schneiden, Rillen, Fräsen, Anhitzen bis hin zum Ösen und Verschweißen.

Mit der Erweiterung des Portfolios kann Primus-Print.de nun auch Poster, Plots und Gehwegaufsteller sowie Roll-Ups, X- und L-Banner oder Planen anbieten. Hinzu kommen die Montageteile wie Klemmschienen, Klapp- und Stretchrahmen. Insgesamt 500.000 Euro habe das Unternehmen in den neuen Geschäftsbereich, für den sieben Mitarbeiter zuständig sind, investiert. 

Neues Produktionswerk für das steigende Online-Geschäft

Mit dem Bau des Werkes II in Großschirma schafft die Primus International Printing GmbH nun weitere Voraussetzungen für weitere Expansionen. "Wenngleich wir derzeit schon über mehrere Tausend Quadratmeter Produktionsfläche im eigenen Hause sowie in zugemieteten Räumlichkeiten verfügen", erklärt Geschäftsführer Torsten Zech "so reicht diese Fläche nur noch eine sehr begrenzte Zeit." Aufgrund des dynamischen Wachstums sei das jetzt schon absehbar. Wie der Geschäftsführer gegenüber der Tageszeitung "Freie Presse" erklärte, boomt vor allen Dingen das Online-Geschäft. Bestellungen über den Webshop machten mittlerweile 80 Prozent des Produktionsvolumens aus. Die Kunden kommen dabei vorwiegend aus Deutschland, den Niederlangen, Österreich, Frankreich und der Schweiz. Der klassische Formulardruck, mit dem das Unternehmen 1994 einst startete, habe nur noch 20 Prozent Anteil am Gesamt-Produktionsvolumen.

Der Neubau in Großschirma soll am Ende rund 5000 m² Produktions- und Büroflächen bereithalten und durch seine Waben-artige Bauweise noch erweiterbar sein. Wie die "Freie Presse" weiter berichtet, will das Unternehmen mit der Eröffnung des Werkes II mindestens 40 neue Mitarbeiter einstellen. Um qualifizierte Fachleute zu finden und zu halten, denke man derzeit auch über einen betriebseigenen Kindergarten nach. Auch die Erhöhung der Auszubildendenzahlen stehen auf der Agenda.

"Unsere Vision für die Zukunft ist eine weitere Lieferzeitenverkürzung", so Torsten Zech. Dafür benötige man aber eine weiter verbesserte Logistik – aber auch hier sei man bereits tätig und stelle gerade die Software um. 

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Weitere News

Studie: Globaler Medienkonsum wird 2019 zu 26 Prozent mobil erfolgen

Mobile Internetnutzung soll schon Ende 2017 weltweit bei 71 Prozent liegen

„Die Mobiltechnologie hat die Mediengewohnheiten der Verbraucher in weniger als einem Jahrzehnt vollständig auf den Kopf gestellt.“ Diese eigene Aussage bestätigt die große Mediaagentur Zenith jetzt eindrücklich in ihrer jährlich erscheinenden Studie „Media Consumption Forecasts“. Demnach soll der für 2017 prognostizierte weltweite Anteil für Mobile am gesamten Internetkonsum bereits bei erstaunlichen 71 Prozent liegen. 2019 sollen sogar schon 26 Prozent des gesamten globalen Medienkonsums auf mobiles Internet entfallen. Für Druck- und Mediendienstleister eine klare Ansage hinsichtlich einer möglichst schnell umzusetzenden Multichannel-Publishing-Strategie (Mobile first).

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Gibt es in Ihrem Unternehmen Betriebsferien im Sommer?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...