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Prinovis investiert in Rotationsmaschine am Standort Ahrensburg

Investitionssumme beträgt acht bis zehn Millionen Euro
 

Mittlerweile seien die Kosten am Standort Ahrensberg  "dramatisch gesenkt" und die Produktivität gesteigert worden, so Bertram Stausberg (CEO Prinovis).

Der Tiefdruckkonzern Prinovis mit den deutschen Produktionsstandorten in Ahrensburg, Dresden, Itzehoe und Nürnberg hat im Werk Ahrensburg eine Tiefdruckmaschine eingeweiht. Wie das Hamburger Abendblatt berichtete, stammt das 188 700 Kilo schwere Rotationsgerät mit der internen Bezeichnung M 14 und einer Breite von 3,64 Meter aus dem Ende 2008 stillgelegten Standort Darmstadt.

"Wir haben die Maschine hier wieder aufgebaut", sagte Unternehmenssprecher Alexander Adler gegenüber der Zeitung. Ein Teil des dadurch ersetzten, älteren Gerätes soll künftig in einem Hamburger Museum ausgestellt werden.

Die Kosten des Aufbaus der Maschine betragen laut Hamburger Abendblatt acht bis zehn Millionen Euro. "Dass so viel investiert wurde, ist als klares Bekenntnis zum Standort zu verstehen", sagte Adler auf der Einweihungsfeier und offiziellen Inbetriebnahme der Druckmaschine. Das Unternehmen hatte zu diesem Anlaß rund 100 Kunden und Mitarbeiter eingeladen. In dem Ahrensburger Werk sind 540 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Geschäftsführer von Prinovis, Bertram Stausberg berichtete, dass Ahrensburg kurz vor der Schließung stand. Mittlerweile seien die Kosten aber "dramatisch gesenkt" und die Produktivität gesteigert worden. Das Unternehmen blicke deshalb nun positiv in die Zukunft.

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