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"Print ist gut aufgestellt und durchaus innovativ"

Rund 200 Teilnehmer beim zweiten Print Media Future Day an der Hochschule für Medien

Der Studiengang Print Media Management hatte zusammen mit seinen Veranstaltungspartnern zum zweiten Branchenzukunfts-Event eingeladen.

Printmedien aus unterschiedlichen Perspektiven wahrnehmen und den veränderten Umgang mit Printprodukten von Kunden verstehen – dies stand im Mittelpunkt des zweiten Print Media Future Days an der Hochschule der Medien (HDM) in Stuttgart.

"Zum Greifen nahe" brachte Keynote-Speaker und Autor Prof. Jörg Knoblauch die aktuellen Personalthemen „Mitarbeiteraktivierung und Engagement“ in seinem Vortrag. Hier müsse konkret in den deutschen Unternehmen noch viel getan werden, beispielsweise beim Umgang mit Checklisten zur Leistungsbeurteilung und Mitarbeitermotivation.

"Im Leistungsvergleich ist Print ein verläßliches Medium"
Die Perspektive "Neuromarketing" und damit die ganz andere Frage warum Print im Medienmix tatsächlich verläßlicher ist, zeigte Nymphenburg-Vorstand Dr. Hans-Georg Häusel auf. Der Buchautor machte auch anschaulich deutlich, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Medienwirkung im menschlichen Gehirn - insbesondere bezüglich Printmedien - heute vorhanden sind.

„Green Printing nicht nur als Lippenbekenntnis“
Dieter Ebert vom Druckhaus Berlin-Mitte, referierte über Green Printing und appellierte als ein "Botschafter nachhaltigen Wirtschaften" an die anwesenden Fach- und Führungskräfte, die neuen Gestaltungschancen zum eigenen Vorteil, aber eben auch zum Erhalt lebenswerter Umwelt zu be- und ergreifen.

Veranstalter ziehen positive Bilanz

Spannend blieb es dann bei der Frage, wie sich denn der Medienmix zukünftig entwickeln würde und welche Bedeutung Printmedien überhaupt dabei haben werden. Eine Gretchenfrage, die sich Bernhard Niemela vom Fachmagazin Deutscher Drucker als Moderator der abschliessenden Panel-Diskussion erlaubte, sie den anwesenden Experten zu stellen. „Das Papiermedium Zeitung wird es sehr schwer haben und so glaube ich, langfristig gänzlich durch Substitute, sei es ePaper oder Online, ersetzt werden“, prognostizierte Dr. Herbert Bay von Kooaba. Eine Vorstellung, der nicht jeder folgen mochte, so auch nicht Prof. Wittenzellner von der HDM. „Print- und leseaffine Mediennutzer finden sich auch gerade in jüngeren Millieus, daher wird sich die Zeitung wohl zwar wandeln, aber nicht aussterben.“ Fazit der Diskussionsrunde: Es lohnt, sich mit der Zukunft der Printmedien zu beschäftigen. Print stehe für Verlässlichkeit und Tradition, aber auch für Innovation und Zukunft. 

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