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RLC Packaging Group nimmt am Standort Aachen neue Speedmaster XL 106 in Betrieb

Sonderkonfiguration soll die Premiumgeschäftsfelder "Conectionery" und "Beauty" stärken
 

Hans-Christian und Stephan Bestehorn, Geschäftsführende Gesellschafter der RLC Packaging Group, vor der neuen Speedmaster XL 106. Dank ihrer Sonderkonfiguration gehört sie nach Aussage des Unternehmens zu den flexibelsten Druckmaschinen für hochveredelte Verpackungen in Europa.

Die RLC Packaging Group hat am Standort Aachen eine Speedmaster XL 106-9-LYYLYY-1 der Heidelberger Druckmaschinen AG in Betrieb genommen. Die Druckmaschine ist mit zehn Farbwerken, zwei Lackierwerken sowie vier Zwischenwerken mit IR-, Heißluft- und UV-Trocknertechnologie sowie einer verlängerten Auslage ausgestattet. Mit der Investition in die Sonderkonfiguration will RLC insbesondere seine strategischen Premium-Geschäftsfelder Confectionery (Süßwarenverpackungen) und Beauty stärken.

Im Werk Aachen, vormals Aug. Heinrigs Druck + Verpackung GmbH & Co. KG, produziert der Systemlieferant für Verpackungslösungen seit Mitte August auf der neuen Maschine exklusive Premiumverpackungen für Markenartikler. Künftig sollen mit der Maschine vor allem hochwertige Beauty- und Parfümverpackungen (Fine Fragrance) veredelt werden.
Individuelle Konfiguration

Die Speedmaster XL 106 wurde in Zusammenarbeit mit den Customizing-Experten von Heidelberg entwickelt, um die spezifischen Applikationswünsche von RLC zu erfüllen. So besitzt sie zehn Farbwerke, zwei Lackierwerke sowie vier Zwischenwerke mit IR-, Heißluft- und UV-Trocknertechnologie. Zudem ist die neue Speedmaster XL 106 mit einer verlängerten Auslage ausgestattet und besitzt laut Hersteller eine hohe Energieeffizienz. Mithilfe der Wärmerückgewinnung lasse sich darüber hinaus die Wärme aus der Abluft der Dry-Star-Combination-Trockner erneut für den Trocknungsprozess nutzen. "Die Konfiguration der Maschine mit kompletter UV-Ausstattung bietet RLC eine besonders hohe Flexibilität beim Veredeln und produziert je nach Anwendung bis zu 18.000 Bogen in der Stunde. Die Inline-Technologie und das nachgelagerte Druckwerk ermöglichen ausgefallene Lackeffekte, mit denen sich feinste Rasterverläufe und Matt-/Glanzstrukturen erzeugen lassen", erklärt Stephan Plenz, Vorstand Equipment bei Heidelberg.
Kontrollsysteme stellen reproduzierbare Qualität sicher

Um Farbqualität und Farbbeständigkeit sicherzustellen, soll das in die Maschine integrierte Farbmesssystem Prinect Inpress Control den gesamten Druckprozess überwachen. Es misst und erfasst laut Hersteller Skalenfarben, Sonderfarben und Passer im Druckkontrollstreifen. Das Inline-Bogeninspektionssystem Prinect Inspection Control erkenne und melde Produktionsfehler automatisiert bei jeder Geschwindigkeit und biete dadurch eine hohe Produktionssicherheit. "Die integrierten Systeme zur Qualitätskontrolle ermöglichen es dem Bediener, die Leistungsfähigkeit der Maschine vollständig auszunutzen", so Holger Müller, Betriebsleiter bei RLC in Aachen. "Zudem können wir so eine reproduzierbare Qualität entsprechend den Anforderungen unserer Kunden sicherstellen."
Zentrale Steuerung

Die gesamte Produktion im Werk Aachen ist über den Heidelberg Prinect Workflow vernetzt. Der Prinect Integration Manager steuert dabei alle Produktionsbereiche von der Druckvorstufe über den Drucksaal bis zur Weiterverarbeitung. Speziell für den Drucksaal ist der Prinect Pressroom Manager die zentrale Informations- und Steuerungsinstanz; er verbindet, so Heidelberg, alle Druckmaschinen beispielsweise mit der Vorstufe und dem Managementinformationssystem (MIS). Farbvoreinstellwerte sollen automatisch berechnet und maschinenspezifische Voreinstellwerte bereitgestellt werden. Einmal erfasste Produktionsdaten und Qualitätsmessdaten von Prinect Inpress Control werden, nach Aussage des Herstellers, vom Prinect Analyze Point automatisch und detailliert ausgewertet. Die Anbindung des Prinect Systems an SAP ist der nächste Schritt in der Entwicklung.

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