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Ruksaldruck investiert in eine KBA Rapida 106 im ausgefallenen Design

Berliner Unternehmen produziert auf der Mittelformat-Maschine hochwertige Kunstkalender und -kataloge
 

Die neue KBA Rapida 106 bei Ruksaldruck in Berlin ist in den Hausfarben des Unternehmens gestaltet.

Das Berliner Unternehmen Ruksaldruck hat in eine neue Mittelformat-Maschine KBA Rapida 106 von KBA investiert. Das Besondere dabei: Die Bogenoffsetmaschine wurde in den Hausfarben des Unternehmens gestaltet und ist mit vier Farbwerken, einem Lackturm sowie einem Kartonagenpaket ausgestattet. Das Berliner Unternehmen ist vor allen Dingen für die Produktion von Kunstkalendern und Kunstkatalogen bekannt.

Ende 2012 stand für das Unternehmen die Überholung einer älteren Bogenmaschine, der Kauf einer gebrauchten oder die Investition in eine neue zur Debatte. Ruksaldruck entschied sich für das Neumaschinenprojekt. Die KBA Rapida 106 ist mit einem Plattenwechsel-Vollautomaten, Cleantronic-Wascheinrichtungen, Varidry-IR/TL-Trocknern, dem Inline-Farbregelsystem Qualitronic Colorcontrol ausgestattet und über Logotronic Professional mit Vorstufe, Produktionsmanagement und MIS vernetzt. Mehr als vier Farbwerke seien nicht erforderlich, da fast die Hälfte aller Jobs bei Ruksal mit vier oder weniger Farben produziert werden, darunter als Spezialität auch Duplex- oder Triplex-Drucke. Zusätzlich zur neuen Mittelformat-Maschine ist bei Ruksaldruck noch eine Sechsfarbenmaschine in Betrieb.

In die Investitionsentscheidung ist auch der Wunsch nach einer größtmöglichen Bedruckstoffflexibilität bis in den Kartonagenbereich hinein wichtig gewesen, denn neben Agenturen und Verlagen gehören auch Displayhersteller zu den Auftraggebern des Berliner Unternehmens. Darüber hinaus sind für ausgefallene Werbeaktionen immer wieder Drucksachen auf Karton erforderlich.

Schon nach den ersten Wochen im Dreischichtbetrieb konnten durch die neue KBA Rapida 106 unter anderem die Rüstzeiten reduziert werden. Zudem habe sich der Rasterwalzenwechsel dank Anilox-Loader im Lackturm vereinfacht. Ein Drucker könne nun ohne körperliche Anstrengung die Rasterwalze in rund drei Minuten wechseln. Früher wären mit zwei Personen rund 15 Minuten notwendig gewesen. Fast 90 Prozent der Aufträge, die bei Ruksaldruck produziert werden, erhalten eine Lackierung. Dabei handelt es sich um Vollflächen, um Produktionen mit Aussparungen, z.B. für die Rücken von Büchern, oder um Spotlackierungen in Kunstkatalogen. Oft soll dabei die Haptik des Bedruckstoffs erhalten bleiben, wogegen die Abbildungen – je nach gewünschtem Effekt – Nass-in-Nass bzw. Nass auf Trocken mit Lack veredelt werden. Auch Drip-Off-Lackierungen sind mit der neuen Rapida 106 möglich.

Auch die Inline-Farbregelung mit Qualitronic Colorcontrol gehörte für Geschäftsführer Werner Schmidt ebenfalls zu den wichtigen Merkmalen der Rapida 106, denn bei der Produktion von Kunstkatalogen stören kleinste Farbschwankungen. Mit der neuen Rapida seien  Makulatur und Waschmittelverbrauch im Unternehmen deutlich gesunken.

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