HP stellt kostenloses SDK für Softwareentwickler bereit
Integration von HP Indigo-Druckmaschinen in Gesamtworkflows vereinfachen
14.02.2011 Michael Schüle
Mit dem HP Smartstream SDK schafft HP für Softwareentwickler die Möglichkeit, Lösungen für weitere durchgängig integrierte Workflows rund um HP Indigo-Digitaldruckmaschinen zu schaffen.
Mit der Veröffentlichung des neuen HP Smartstream Software Developer's Kit (SDK) will HP die Möglichkeiten für Anwender von HP Indigo-Digitaldruckmaschinen erweitern, ihre Systeme an andere Drucksysteme, Workflows und Management Informationssysteme (MIS) anzubinden. Gedacht ist die Lösung aber für Softwareentwickler.
Das neue Kit, das kostenlos im Web über das HP Solutions Partner-Portal verfügbar ist, hilft Softwareentwicklern dabei, Web-to-Print-, MIS-, Produktions-Management-Services- und andere Appikationen mit HP Indigo-Druckmaschinen zu integrieren. Das Kit unterstützt das Job Definition Format (JDF) für eine einfachere Kommunikation von Auftragsspezifikation und -status zwischen HP Indigo-Druckmaschinen und verschiedensten Prepress- und Postpress-Lösungen. Es beinhaltet Werkzeuge, Dokumentationen und Beispiele, die Softwareentwickler benötigen, um eine Konnektivität auf JDF-Basis zu den Digitaldruckmaschinen aufbauen zu können.
Zu den wesentlichen Merkmalen des SDKs zählen:
• ein Software-Werkzeug auf Java-Basis zur Kreation von kundenspezifischen JDF-Tickets
• Volle Integration von erweiterten JDF-Möglichkeiten in den Versionen 3.5 und 4.0 des HP Smartstream Pro Print Servers
• JDF-, JMF- und MIME-Ticket/Verpackungsbeispiel-Dateien, die Anwendern zeigen, wie man die Druckproduktionsfunktionen der HP Indigo ansteuert
• zweckdienliche JDF/MIME-Verpackungs-Tools, um die JMF-Instruktionen zur Job-Eingabe sowie die Produktionsdaten des JDF-Tickets und deren Job-Inhalte zu einer einzelnen Datei zu kombinieren, die dann an HP Smartstream Production Pro übermittelt werden kann – per HTTP oder durch die Nutzung einer Drop-Folder-Software.
Neu entstehende Software, die aus dem SDK resultiert, sollte dann dazu in der Lage sein, dem Druckdienstleister zusätzliche Konnektivitätsoptionen zu anderen Lösungen zu bieten – und lässt somit die Möglichkeit des Einsatzes vieler verschiedener Printworkflows und MIS-Lösungen offen.


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