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STI investiert elf Millionen Euro in neue Technik

Installation einer Bobst Masterflex HD startet ab Oktober 2012
 

Die nach Unternehmensangaben erste Bobst Masterflex HD im deutschsprachigen Raum soll im Oktober am Standort Alsfeld (Hessen) installiert werden.

Der Verpackungs- und Displayhersteller STI, mit Werken in Lauterbach, Freiensteinau, Grebenhain und Alsfeld, hat mehr als elf Millionen Euro in neue Technik investiert. Wie das Unternehmen mitteilte, startet ab Oktober 2012 die Installation einer Bobst Masterflex HD mit einem Druckformat von 2.100 x 1.300 mm (8er Format) mit sieben Farb- bzw. sechs Farbwerken und einem Lackwerk. Zehn Millionen Euro kostete nach Angaben der Fuldaer Zeitung die Druckmaschine, die im Werk in Alsfeld aufgebaut wird.

Eine vergleichbare Maschine von Bobst gebe es nur noch in Italien und Finnland. „Mit der zum Jahresende in Betrieb gehenden Hochleistungsmaschine sind wir zukünftig in der Lage, Objekte im Flexodirektdruck zu realisieren, die heute zum Teil im Vordruck umgesetzt werden. Dies reduziert für unsere Kunden die Vorlaufzeiten und Druckvorkosten – zwei wichtige Wettbewerbsvorteile in einem zeit- und preisgetriebenen Markt“, so Prof. Dr. Frank Ohle, CEO der STI Group, die weltweit 2000 Mitarbeiter beschäftigt. 

Die Masterflex läuft nach Angaben der Fuldaer Zeitung in drei Schichten. Durch noch feinere Raster (Rasterweite von 65L/cm) würde die Druckqualität besser, die Rüstzeiten würden durch sieben Farbwerke kürzer, die Makulatur würde durch Kameras, die die Qualität automatisch prüfen, geringer. 8000 bis 10000 Bögen bedrucke sie pro Stunde. Spätestens ab Januar 2013 sollen die ersten auf der neuen Anlage gedruckten Verpackungen und Displays in den Handel kommen.

Da die STI Group nach eigenen Angaben in ihrem Alsfelder Werk bereits über eine Bobst Mastercut und ein Masterflex im 8er Format verfügt, ist nun eine komplette Fertigungslinie für derartige Produkte vorhanden, die auch einen Innendruck in einem Prozess-Schritt ermöglicht.

In Lauterbach soll jetzt für mehr als eine Million Euro ein neues Kesselhaus errichtet werden, das energiesparender den Dampf für die Kaschieranlage herstellt, berichtet die Zeitung weiter. STI hat seine Standorte im Vogelsberg umorganisiert. Alle Designer, die bisher in Alsfeld, Grebenhain und Freiensteinau gearbeitet haben, sind nun in Lauterbach konzentriert.

STI beschäftigt in in den Werken Lauterbach, Freiensteinau, Grebenhain und Alsfeld mehr als 1000 Mitarbeitern.

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