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Stark Druck rüstet Druckmaschinen mit Ultro-Lin-System von Mematech aus

Zum Schutz der Walzen und für eine höhere Produktivität
 

v.l.n.r.: Jörg Staiger (Assistent GL, Technik, Stark), Ralf Marczinczyk, Marcus Meya (beide GF mematech) und Reiner Wormitt (GF Stark).

Um die Produktivität zu erhöhen und gleichzeitig die Kosten für Stillstände und Schäden zu vermeiden, hat die Stark Druck GmbH + Co. KG (Pforzheim) in einige ihrer Druckmaschinen zum Schutz der Walzen das Ultro-Lin-System von Mematech (Gelsenkirchen) eingebaut. Die Vorgaben des Unternehmens waren eine maximale Geschwindigkeit ohne Walzenschäden bei teilbreiten Bahnen. Für Testzwecke wurden zuvor die Systeme von unterschiedlichen Herstellern geprüft.

Bei Ultro-Lin handelt es sich um ein System, das die Walzen an den erforderlichen Stellen entsprechend den Betriebsparametern wie Bahnbreite, Farbverbrauch und Maschinengeschwindigkeit über speziell entwickelte Düsen in erforderlicher Menge und Breite einnebelt. Der bedruckte Bereich bleibt dabei laut Hersteller unbeeinflusst. Nach der erfolgreichen Prüfung will Stark Druck nach der 72-Seiten-Testmaschine nun eine weitere 72-Seiten-, zwei 96-Seiten- und vier 48-Seiten-Druckmaschinen noch in diesem Jahr mit Ultro-Lin ausrüsten.

„Mit Ultro-Lin von Mematech konnten wir bei schmalen Bahnen und maximaler Geschwindigkeit die Standzeiten der Walzenbezüge verlängern", erklärt Jörg Staiger, Assistent der Geschäftsleitung bei Stark Druck und verantwortlicher Projektleiter. Durch Kostensenkung und die Produktivitätssteigerung soll sich so einen Benefit im sechsstelligen Bereich pro Jahr und Anlage erwirtschaften lassen. Ein weiteres Entscheidungskriterium für die Lösung von Mematech war, so Staiger, dass der Anbieter als einziger einen vollautomatischen Betrieb realisieren konnte, der Zusatzarbeiten beim Druckpersonal vermeidet.

Marcus Meya, Geschäftsführer der Mematech GmbH: „Der vollautomatische Betrieb reduziert sich nicht nur auf das Aktivieren des Systems und das Messen der Bahnbreite sondern auch auf den Materialverbrauch des Waschmittels. Kontrolle und Nachfüllen der Anlage entfällt, da sie von den vorhandenen Waschanlagen gespeist wird." Hierdurch sollen sich zusätzliche Kosten bei der Beschaffung einsparen lassen.“

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