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Staudigl Druck nimmt neue Produktions- und Lagerhallen in Betrieb

Das Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren auch kräftig in neue Technologien investiert
 

Hans Schneider (mit grüner Krawatte), Leitung DPS bei Staudigl Druck, zeigt die Investitionen im Digitaldruck.

Die bayerische Druckerei Staudigl Druck aus Donauwörth hat in den vergangenen zwei Jahren knapp zehn Millionen Euro in Gebäude und neue Technologien investiert. Nach der Installation einer Manroland 905 XXL im Juni 2016 wurden jetzt zwei Produktions- und Lagerhallen eingeweiht.

Mit der Inbetriebnahme zweier neuer Produktions- und Lagerhallen mit jeweils 1.500 Quadratmeter Fläche, eine davon bietet durch ein automatisch verschiebbares Regalsystem 2.700 zusätzliche Palettenstellplätze, wurde die Anzahl der Standorte von Staudigl Druck halbiert. Die neuen Hallen schließen direkt an den Stammsitz der Firma am Schützenring an, lange Wege gehören so der Vergangenheit an.

Nicht nur in neue Gebäude hat das Unternehmen investiert, in Donauwörth wurden auch neue Technologien installiert: Zwei neue Druckmaschinen, eine Manroland 905 XXL inklusive Lackwerk (print.de berichtete) und eine Heidelberg Speedmaster XL 106 im 3b-Format sollen für Produktionssicherheit sorgen. Außerdem wurden eine neue Latex-Digitaldruckmaschine, eine neue Schneideanlage und eine Plakat-Konfektionierungsanlage installiert. In den nächsten Wochen soll nach Angaben des Unternehmens eine speziell für Staudigl Druck entwickelte Wire-O-Bindeanlage hinzukommen.

Von den großformatigen Druckmaschinen und der Konfektionierungsanlage soll besonders das Geschäftsfeld Plakat profitieren. Gemeinsam mit der Papierfabrik Ahlstrom Osnabrück GmbH wurde eine neue Papiersorte entwickelt, die den Zugspannungen in Motivwechslern bei Citylight-Boards gewachsen sein soll und somit eine Plastifizierung überflüssig machen soll. Laut Staudigl Druck kann so der Arbeitsgang Laminierung wegfallen und durch die Verklebung auf der Konfektionierungsanlage die Produktionszeit verkürzt werden.

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