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Stichnothe GmbH weiht neue Produktionsstätte ein

Neuer Geschäftsbereich Digitaldruck im Sarstedter Gewerbepark beheimatet
 

Die Stichnothe GmbH hat im Rahmen einer Open House im Februar die neue Produktionsstätte im Sarstedter Gewerbepark eingeweiht. Die Erweiterung des Leistungsspektrums um den Geschäftsbereich Digitaldruck hatte den Neubau notwendig gemacht. Im Bild: Geschäftsführerin Anette Melching lässt sich von Drucker Frank Romahn ein Produktergebnis zeigen. Im Hintergrund: Der digitale UV-Flachbettdrucker Durst Rho 750 HS.

Die Stichnothe Druckformen GmbH in Hannover, Hersteller von Flexo-Druckformen für die Verpackungsmittelindustrie, hat im Februar eine neue Produktionsstätte im Sarstedter Gewerbepark eingeweiht. Durch die Erweiterung des Leistungsportfolios um das Geschäftsfeld Digitaldruck war ein zusätzlicher Firmenstandort notwendig geworden. Zusätzlich zum Stammhaus in Hannover-Vahrenheide stehen dem Unternehmen nun 1.600 qm Produktions- und Lagerfläche und mehr als 300 qm Bürofläche zur Verfügung.

Produziert wird im neuen Geschäftsbereich "Stichnothe Digitaldruck" mit dem UV-Flachbett-Drucker Rho 750 HS von Durst. So entstehen mittels UV-beständiger und VOC-freier Pigmentfarben Druckerzeugnisse für den Innen- und auch für den Außenbereich. Im Angebot ist auch die Zusatzfarbe Weiß sowie der Einsatz von Effektlacken. Die Formatgrößen reichen von Din A3 bis zu einer maximalen Druckbreite von 2050 mm, wobei die Drucklänge durch die Länge des Materials beschränkt ist. Stichnothe Digitaldruck verarbeitet sowohl Hart- als auch Weichschaumplatten, Aluminium, Acrylglas, Polycarbonat oder Verbundmaterialien wie Re-Board bis zu einer Stärke von 40 mm.

Die vollautomatische Weiterverarbeitung erfolgt auf zwei Kongsberg XP44 Auto von Esko-Artwork mit einem maximalen Bogenformat von 2050 x 3600 mm. Durch den direkten Zuschnitt auf CAD-Design-Grundlage sollen die Kosten für Stanzwerkzeuge entfallen. Zum Einsatz kommen zudem Rill-, Schneide-, V- oder Spezialmesser. Härtere Materialien werden mittels Fräse in Form gebracht.

Bauarbeiten fördern antiken Schatz zu Tage

Die Erdbauarbeiten für den neuen Standort im Sarstedter Gewerbepark begannen im März 2011, im Mai folgte die Errichtung des Firmengebäudes, das im Dezember weitestgehend fertiggestellt werden konnte. Das Besondere: Die Bauarbeiten förderten Reste einer rund 2300 Jahre alten Siedung aus der Eisenzeit zu Tage. Glücklicherweise konnten die Arbeiten – in Eintracht mit den Grabungstechnikern – fortgeführt werden.

Bildergalerie (10 Bilder)

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