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Stieber Druck investiert in Offset- und Large-Format-Druck

Gesamtpaket von 1,8 Mio. Euro
 

Freuen sich über die neue Komori-Druckmaschine, von links: Geschäftsführer Harald Bier, Betriebsleiter Ralf Englert, Geschäftsführer Volker Bier und Abteilungsleiter Druck Jan Faulhaber.

Der Druck- und Mediendienstleister Stieber Druck GmbH mit Sitz in Lauda-Königshofen hat in zwei neue Druckmaschinen investiert, die Anfang Juli angeliefert und aufgebaut wurden und mittlerweile den Produktionsbetrieb aufgenommen haben. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich dabei auf ca. 1,8 Mio. Euro.

Das Investitionspaket umfasst eine neue Lithrone G40 HUV des japanischen Druckmaschinenherstellers Komori, die eine Vierfarbmaschine des Typs KBA Rapida 105 mit Wendeeinheit ersetzt. Die neue Fünffarben-Offsetmaschine mit Lackwerk ist für Bedruckstoffe bis 1 mm Stärke im Druckformat 72 x 102 cm geeignet und bietet soll aufgrund der HUV-Trocknung erheblich kürzere Trocknungszeiten bieten. Somit werde eine schnellere Weiterverarbeitung bei gleichzeitig höherer Farbqualität ermöglicht. Durch die UV-Farbtechnologie kann laut Hersteller auch auf ungestrichenem Papier und Recyclingpapier eine gute Druckqualität erzielt werden. Darüber hinaus werde mit der neuen Druckmaschine eine Energieeinsparung von ca. 20 Prozent erreicht.

Neues Geschäftsfeld: Großformatdruck

Die zweite Neuanschaffung, eine EFI Vutek QS2 Pro, erweitert das bisherige Produktportfolio von Stieber um den Großformatdruck. Mit einer Druckbreite von zwei Metern und insgesamt sechs Farben plus Weiß bedruckt die Vutek QS2 Pro unter anderem Glas, Metall, Aluminiumverbund, Holz, Pappe oder pappenähnliches Material. Die Maschine arbeitet mit UV-härtenden Tinten. Individuelle Formen lassen sich mittels einer ebenfalls neu angeschafften Fräse erstellen, Anwendungsbereiche sind z. B. Deckenhänger, Aufsteller, Plakate uvm.

Um sich mit dem neuen Geschäftsfeld Large-Format-Druck besser auf dem Markt positionieren zu können, hat Stieber Druck zudem eine eigene Leistungsmarke namens Stieber Max entwickelt.

Geschäftsführer Volker Bier zum Einstieg in den Großformatdruck: „Dass wir bei der Materialauswahl immer nur auf Papier reduziert sein sollten, war uns auf lange Sicht ehrlich gesagt zu dünn. Ab sofort realisieren wir mit Stieber Max die Ideen unserer Kunden in einer neuen Dimension. Auf nahezu jedem Material. In fast jeder beliebigen Form.“

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